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Friedrich Christoph Müllers ... Tafeln der Sonnenhöhen für ganz Deutschland und dessen westlich und östlich benachbarte Länder : nebst einem in Kupfer gestochenen Sextanten
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Vorrede.

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sondern auch nach solchen, die weit ausserhalb denGränzen seiner Brauchbarkeit lagen, häufig verschrie-ben wurde. Selbst: die Herrn Buchhändler fanden sichendlich ein, und verlangten Dutzende von Exempla-ren, so dass mein Selbstverlag in kurzer Zeit vergrif-fen war.

Dies munterte mich auf, die mühsamen Berechnun-gen in meinen Nebenstunden fortzusetzen, und ganzDeutschland mit solchen Tafeln zu versehen.

Mittlerweile kam ich mit dem braven Herrn Buch-händler Crusius in Leipzig in Bekanntschaft undVerbindung. Ich wurde es um desto lieber mit ihmeinig, das Werk dem gewöhnlichen Buchhandel zuübergeben, weil mir die vielen Correspondenzen undVersendungen, da ich ein sehr weitläuftiges und be-schwerliches Pfarramt habe, ohnedem lästig wurden,auch mich in der Fortsetzung meiner Berechnungenzu sehr störten.

Ich will nun erzählen, auf was für eine Art ichdie gedachten Schwürigkeiten zu überwinden gesucht,und was ich bei der gegenwärtigen neuen Auflage fürVeränderungen und Verbesserungen gemacht habe.

Um die Mühsamkeit der Berechnung zu vermin-dern, habe ich mich nie der gewöhnlichen weitläuf-tigen Formel, nach welcher man den halben Stunden-winkel durch das Quadrat seines Sinus findet, nocheiner ähnlichen alten bedienet; sondern gleich vonAnfang nach der schönen Eulersehen, welche dennatürlichen Cosinus dieses Winkels durch die Addi-tion oder Subtraction von zween Brüchen giebt, ge-arbeitet; wozu mich die wohleingericliteten Schulz!-schen logarithmischen und trigonometri-