14
Vorrede.
Ohnerachtet nun die Polhöhen in diesem Verzeich-nisse nur in ganzen Graden angegeben sind, so wirdman beim Gebrauch der Sbnnenhöhentafeln doch nieum mehr als einen halben Grad fehlen können. Danun, wie ich gleich zeigen werde, dieser Fehler kei-nen für das gemeine Leben erheblichen Irrthum in derBestimmung der Zeit hervorbringt, so war es unnöthig,diese Angabe genauer zu machen.
Die Unterscheidung gleichnahmiger Oerter, wiez. E. Frankfurt am Mayn und Frankfurt an derOder, habe ich, weil die Columuen des Verzeichnis-ses zu schmal ausfielen, meistentheils weggelassen. Un-terdessen darf man an solchen Oertern nur einige be-nachbarte aufschlagen, um die Zweideutigkeit sogleichzu heben.
Die Tafeln der ersten Ausgabe waren blos auf denVormittag eingerichtet, wodurch ihre Anzahl um dieHälfte vermindert wurde. Durch eine Verwandlungs-tafel, der vormittägigen Stunden in nachmittägige, warindessen dafür gesorgt, dass sie auch bei nachmittägi-gen Beobachtungen gebraucht werden konnten. Daaber diese Einrichtung ein doppeltes Nachschlagen ver-ursachte, und sich manche Besitzer erklärten, gernenoch einmal so viel Druck und Papier zu bezahlen,um dieser Unbequemlichkeit überhoben zu seyn, sohabe ich jezt auch Tafeln für den Nachmittag beige-fügt, und es so eingerichtet, dass beide, für einerleiGrad der Sonnenhöhe gehörige, neben einander ste-hen; wodurch dann freilich das Buch noch einmal sostark geworden ist, als es sonst zu seyn brauchte.
Dagegen habe ich die Mittagsstunden von io bis2 Uhr, bis auf wenige Minuten, jezt gänzlich ausge-