aus dem Thierreiche. 205
deren einige noch unversehrt, andere aber calcinkrt und ganzmürbe waren, ^ey Quedlinburg wurde A. i66z. ein nochziemliä' vollständiges Scelct eines unbekannten Thieres, dasman wegen eines Horns, das aus der Stirn herausgieng,für ein Einhorn halten mußte, aus dem Zeunickenbergeaueqegraben '°). In Jrrland finden sich zuweilen an ei-nein Orte allerhand Knochen und Hörner von einer Art Hir-sche beyjammen "). In einer Kupfergrube bey Altensteinhaben sich ebenfalls verschiedene Knochen, die von einerMeerkatze zu seyn schienen, bey einander gefunden ImJahre 1751. hak man in dem Amte Herzberg unter einemMcrgelhüge! verschiedene calcinirte und bis in die kleinstenRitzen mit Mergelerde durchdrungene Knochen von unge.heurer Grösse gefunden, welche nach den von unsern ehr-würdigen Herrn Pros. Hollmann angestellten genauen Un-tersuchungen von alten und jungen Nasenhörnern waren").
Einzelne Knochen von verschiedenen Theilen thierischerKörper, und Zähne, und Hörner, sind nicht gar selten.Die gemeinsten sind die Elephanten und auch vielleicht dieNaienhörnerknochen, und die Zähne von Elephanten, wel-che unter dem Namen Lbur kullile bekannt, und ehedemfür Riescnknvchen ausgegeben worden sind, welcher Irr-thum aber schon längst von Sloane gründlich wiederlegetworden '*). Man findet dieselbe hauptsächlich in der Scharz-feller und Baumannshöhle, und an den Ufern des Rheinsuird der Donau"); ingleichen in England, Rußland ».Si-birien
«mck in den l'liilntopliirZI l'rsnk- lz) S. 5 oc.
völion, eine Nackrickt gegeben §r. 6a?/r. 1 '. II. y. ri;.worden, s. bv l.ow. ,4) /Ar. </er 5 c.
Vol. II ss. 4Z7 1727 p. zo;.
io) S. t.riLxirn ?/o,o- 15) Der Graf Marsigli hat
p. 6z. e. ir. verschiedene in den Sümpfen der
i>- ?/>//. T'r-o«/n. rr7. P.48S. Donau gefundene Elepbanken->r) S. 8vkr>rn»o«6 Ae- knocken im vaniiublopannonico-Ae t«p?o. 1'. II. y 7z. e. rtz-zi. ab-
l'. II. p. 1S8. gebildet, 1726. toi.