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Practisches Mineralsystem / entworfen von Rudolf Augustin Vogel
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221
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aus dem Thierreiche. 2?»

erweiset die natürliche Schale die man zuweilen noch daranfindet.

2 ) Naukiliten, versteinte Segler oder Schifskuttel,biaukiliti, Ooablüi occulte kurbinsli biaiitstorumhaben verborgene Gewinde und einen eingedruckten Mittel-punct. Man findet sie theils ganz, theils in Stücken, theilskommen auch die Kerne davon vor. Die Kammern findmanchmal mit Crisiallcn ausgefüllt. Ihre Größe ist ver-schieden.

z) Hkliciten, blelicito^, binmmriliirius Ispis, kbacitcr,l.eus lgpiclea. Haben auch verborgene, aber viel mehrereGewinde, wie die Naunlicen, und der Mittelpunct ist aus bey-den Seiten erhaben. In der Gestalt und Größe gleichen fic denLinsen. Die größten haben nicht über drey Linien im Durch-schnitte. Die Oberfläche ist bey einigen glatt, bey einigenrauch und gleichsam punctirt, und be» einigen gefurchet.Man findet sie hin und wieder in der Schweiz und irr Ita-lien, theils ganz, theils zci brachen, theils in getheilten Hälf-ten, wo sie denn einer Münze mit Gepräge, welches dieKammern vorstellen, ähnlich sehen, und eben daher denNamen der versteiiitei, Pfennige bekommen. In derSchweiz sind ganze Felsen davon zusammengefehet, undganze Gebirge davon angefüllt ^). In Frankreich beyParis, Chaumont und Suesson werden sie auch gefunden;wie auch in Siebenbirgen. Und vielleicht find die sogenann-ten Bethlehemitischen Linsen aus Aegvpren und dem gelob-ten Lande, und von den Lybischen Gebirgen, welche Lin-nättö unter die Tufsteine zählet (1'ok>>8 caicsreu« lemicu-li-ris), auch bisher zu rechnen. Die Originale finden sichau den Riminischen Stränden, in Sicilien und bey Pisaunter dem Sande. Herr Braucht zählet sie unter dieAm-moniten, Herr Gualticri und Breyn unter die Nautili-ten, Herr Gpada unter die zweyschalichten Muscheln. An-dere haben sie bald für verstcinte Saamen, bald für ver-

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