2Zv Versteinerungen
Diese werden in den Apotheken unter dem Namen der Juden«steine )u<jaic.) aufbehalten.Die meisten haben an dem ei-nen Ende einen kleinen geraden oder krummenStiel.Man hältsie für Clavikeln oder Schlüsselbeine von den Seeigeln ").
2) Ich wende mich zu den Balaniten oder versteintenSeeeicheln, kglsni kolLIes, ZLlrmi igchciei , kalanitse, blel-mintlioliilii ljglsnorum, einer Art von vielschalichten Mu-scheln, welche unten eine napfsormige Schale haben, wor-aus irr der Mitte mehrere zusammengesetzete Schalen gehen,welche oben spitzig wie eine Eichel zusammen laufen und inder Mitte einen Mund oder Oeffnung lassen. Mit der un-tern Schale sitzen diese Muscheln auf Adern, und aufStei-nen und andern Körpern feste. Die Anzahl der Schalen,welche die Eichel oder den abgestumpften Kegel bilden, istungleich, und steigt von vieren bis zu drcyzehn. Sie sindsehr rar. Doch hat Herr d' Annone sie bey zwey Oerternohnweit Basel, Bottwringen und Bimüngen, vor wenigenJahren unter dem Mergel in ziemlicher Menge gesunden,wo sie auf Austerschalen bisweilen zu funfzigen aufsitzen ^).Herr Barer hat auch einmal ein Stück im Nürnbergi-schen Gebiete gefunden ^).
z) Endlich muß ich auch unter den versteinten vielscha-lichten Muscheln der Pholaden (OoncliL rmatikcrL lapicle«,klioIa 6 es lollilez, ?oi 1 icipecle 8 läppen) gedenken. Es isthiervon in keinem Mineralsysteme etwas zu finden; undHerr tVallerius schreibt ausdrücklich, daß hiervon keineVersteinerungen bemerket worden. Man hat aber derglei-chen, nach des Hrn. d'Annone Bericht, bey Basel gefun-den"); undHr. Monti hat sie inItalien gesehen, ob erstewohl nicht erkannt und für Balaniten ausgegeben hat").
Drittes
«;) ? L». Dick. 57) Oryätoxr.d^or. y.z6. t.6.
«/« ttsl. k. iz.
» 7 ^ 4 . ;8) loc. cit. ysx. 2.47.
;6) Uelvct. Vvl. II. ;y) Lommcnt. Inüit. Lonon.
24 ». I*.!!. k.ll. x.zr./cg.