aus dem Thierreiche. »z»
Drittes Hauptstück.
Von verstemttn Amphibien, 2ooIitKu§
Lmxkibü, ^mpkidiolitkus.
§. 24.
Das hierunter z» verstehen.
Da man unter den Amphibien solche Thiere versteht,welche in und außer dem Wasser zugleich leben können; soist leicht zu erachte», daß hierunter Schlangen, Kröten, Frö-sche, Eidexen, Schildkröten, Crocodille und dergleichen ge-hören, welche ganz oder zum Theil in Stein verwandeltfind, oder ihre Abdrücke auf selbigen hinterlassen haben(Ain^lübiot^olüliur, ^.oot^olirliui Lmplubü).
§. 2;.
Ihre Seltenheit.
Es kommen aber dergleichen Versteinerungen gar seltenzum Vorschein, zumal in ganzen Stücken oder Skeleten.Die Abdrücke sind etwas gemeiner. Beyde finden sich meh-«»theils in und auf Schiefern. Ich habe ohnlängst einStück Schiefer aus dem Meinungischen erhalten, woraufein Rückgrad von einer Eidere deutlich zu sehen ist. DerEisenachische Schiefer von Kupfersuhl zeiget auch bisweilendergleichen; wie auch Abdrücke. Ein ganzes Ekelet vomCrocodille ist in dem Spenerschen °°) und Linkischen "') Ka-binec zu sehen; und Gcuckely beschreibt auch dergleichen,das bey Elston in einem Thone gefunden worden ^). Indem Glarner Schiefer giebt es versteinte Schlangen, davonHerr Gesurr ein Muster besitzt ^). Eben derselbe zeigtauch in eben dem Schiefer einen versteinte,, Froschkopf. Der
P 4 ver-
6v) ötilcell. 8erc»I. 1710. p. 62) kbil. I'rrmk. n. z6o.
I»;. s »4.
61) Lruä. 171z. p. 6;) l)e kttriüc/p. 65.
188 . t.r.