244 Versteinerungen
unter; allein es ist dieß ein bloßer tophsteinichter Ueberzugüber Baumwurzeln, die längst darunter verfaulet such.
§. Zy.
Versteinte Stengel, l-itkocslsmus, kctrikcstum rege-tsbily csulis ^lsutsrum.
Es werden nicht weniger die Stengel, besonders vonRohr und Stroh, versteinert gefunden; ob sie wohl einzelnetwas selten vorkommen.
§. 40.
Versteinte Blätter, l.itllopllyllum, Ichkokiblium, ?etrii?cs.tum vegekskilc koliorum arborum vel plsntaruiii.
' Auch die Blätter von allen Arten der Bäume und et-was fester oder trockner Pflanzen werden versteinert ausge-graben. Sie sind aber auch in ihren wirklichen Bestand-wesen etwas selten. Vom Rohre giebt es einige Beyspiele.
§. 4i.
Versteinte Früchte, dsrpolltllus, petrikcstum vegetabilctrliÄuum ^Isntarrim vel srborum.
Endlich trifft man auch Früchte, jedoch sehr selten, inder Versteinerung an. Man sieht 'z. E. versteinte Eicheln,Tannzapfen, Nüsse, Mandelkern, u. s. f. Ein merkwürdi-ges Beyspiel von versteinten Nußkernen mit noch unverän-derten Schalen, liefet man in der LLill. cle 1 ' Hcoch K07. lies8c. cle ?ar. 1742. p. zz. Und Herr von Iusti saget, erhabe eine versteinte Mandel besessen, davon nicht allein ihreverschiedene Schalen, sondern auch die innere Höhlung desKerns auf das deutlichste zu erkennen gewesen. Er hatauch in Wien eine versteinte Melone vom Berge Libanongesehen ^). Jedoch man muß nicht alles für versteinteFrüchte und Saamen halten, was dafür ausgegeben wird.Die Natur bildet auch oft dergleichen Dinge, die jenen lehr
ähnlich
77) Grundriß des Mineralreich« §.;>«. Z19.