aus dem Gewachsreiche. 24z
die Schriftsteller haben nach dem Unterschiede de- Art be-sondere Namen auSgedacht, und z.E. das verstcinte Eichen-holz Orales, das Tannenholz Llatices, das BuchenholzkbeZikes, das Erlenholz LIeklirice8, das Fichtenholz ?itxtes,das Lindenholz Illülirites , u. s. f. genennet. Es ist aber ebenso leichte nicht, die Art des Holzes überall zu bestimmen;und es kömmt auch hierauf gar nichts an. Man hat aberdergleichen versteinte Hölzer an verschiedenen Orten, beson-ders in Schlesien bey Landshut, in Sachsen bey Chemniß,Dreßden und Merseburg, ferner bey Coburg, Pillau, Quer-fürt, in Böhmen bey Schwanberg, in Ungarn, in Pohlen,in der Schweiz, in Italien und England gefunden. InAnsehung der Erdart, welche von den Wässern eingeführetworden, ist das versteinte Holz gypsartig, kalkartig, fand-artig oder feuersteinartig. Das von letzterer Art nimmtmehrentheils eine schöne Politur an, besonders wenn es rechtjaspis - und hornsteinartig ist, wie das Dreßdner, Chem-nitzer und Coburger. Man kann von dergleichen Hölzernalle Arten von Farben ausweisen: und sie sind nicht alleinmit den schönsten Adern durchzogen, sondern enthalten auchöfters allerhand Quarzflüffe in ihren Höhlungen. Der vonHenkeln sogenannte Sraarstein ist ein solches in Hornsteinverwandeltes Holz, welches mit verschiedenen Arten dessel-ben angefüllet ist, so, daß man einen Chalcedon, Jaspis,Onyx, Carniol, und dergleichen gar deutlich darinne unter-scheiden kann. Es fehlet endlich auch nicht an versteintenHölzern, welche mit einer mineralischen Einwitterung ange-füllet, und auch gar vererzet sind: diese aber sind mehr un-ter die erz- als steinartigen Körper zu zählen.
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Versteinte Wurzeln, kirolitkus, ketrikcstum vexetsbilersclicis srborum vel plsntiirum.
Die Wurzeln des Holzes werden hiernächst auch versteinertgefunden, jedoch mehrentheils nur mit dem Stamme desselben«Man rechnet zwar die sogenannte Osteocolla insgemein hier-
O. 2 unter;