504
Halbinetalle.
Ich habe seiner bereits auch S. 8Z- unter den coboltischenErdrn Meldung gethan.
v) Scchlackcncobolr, Lobslwm scon-c stmile,. isteiner porösen Schlacke gleich, und sieht auf der Oberflächesowohl, als auf dem Brücke glänzend aus. Er ist' von ver-schiedener Art; und Herr Lchmann führet drey Hauprar-ten an, die sich diesen Namen durch ihr schlackcnförmigeSAnsehen zueignen können. Die rrste ist schwär,, löcherichtund hin und wieder gleichsam wie auSgesogcn. Sie ist selten,und findet sich in einer Saalfeldischen Grube. Sie löset sichim Salzgeiste und im Aquafort ganz auf. Die zweytesieht sch,var:grau aus, und ist kisweilen mit schwarzen mul-michten Cobolt, auch mit gelben und etwas Sand, seleniti-schein Spath u- d. g. durchfloffen. Man findet sie ebenfallsin einer Saalfeldischen Grube. Die dritte Art ist eineschwarzbraune, mittelmäßig schwere Sorte.
Zu der zweyten Art gehöret nur ein einziges Geschlech-te, nämlich:
<s) Der vollkommen reine, staklderbe, speisicze <ko-dolr, oder der sogenannte Lobolrglunz oder Glanzcobolr,Einers cobalri cincrea, Lobalttim ^alensc, ein schwerer,ziemlich fester, metallisch aussehender Körper, welcher baldeinem Weißgülden, bald einem Fahlcrz, bald einem Miß-pickel ähnlich sieht. Seine Gestalt ist bald unförmlich undkörnigt, grob - oder kleinspcisig, bald aber drüsig.
2 . Unter den vermischten Blaufarbencobolten sind sol-che zu verstehen, welche zwar alle die vorigen Eigenschafteneines derben CoboltS haben (N. i); außer den angeführ-ten dreyen Produkten aber, dem Arsenic, der Speise und derblauen Farbe, noch andere Mineralien, z.E. Metalle, Halb-iretallc, Schwefel und verschiedene Erd. und Steinartcn insich halten, und zwar mit solchen so durchsehet sind, daß manauch nicht einmal mit dem bewaffneten Auge eins von demandern unterscheiden kann. Es gehören also diejenigen Co-bolte nicht hieher, worauf man gewachsen Silber, Silber-erze, Fahlerze, Bleyglanze, Kupfererze, Zinnzwittcr und
Blende