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Handbuch der Mineralogie / von Joseph Bonavita Blank
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484
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Almandin und fyrop , diese haben GlaSglafiz, der sichbey dem gemeinen. Granat dem Fettglanze nähert,find'^ind leichter, der Zinnstein ist ausserordent-lich schwer; vom S r.iOrl, dieser unterscheidet sichebenfalls durch den Glasglanz und durch die dop-pelte Elektrizität, auch <1 er gemeine Schur] durch diestanglich abgesonderten Stücke. Der edle Schörl istdurchsichtig, und beyde Schörlartea sind nichtSonderlich schwer.

Vcrk Böhmen, Öbersachsen, Voigtland , Schle-sien, England, Spanien, Malacca , Banka und Siarn1n Ostindien, Mexiko, Südamerika u. s. w. AufLagern, Stockweiken und Gängen, im Granit-Gneis» Glimmer - und Tbonsibicfergebirge auchim aufgeschwemmten sogenannten Seifengebirge ;auf Lagern und Gängen begleiten den ZinnsteinWolfram , Scheelerz, Wasserblei, Eisenglanz, Ku-pfer- und Arsenikkies, Eisenocker, Blende, auchQuarz, Bergkrystall, Glimmer, Steinmark, Speck-stein , Kaik , Flufsspath, Topas , Granat, Chlorit,Apatit, späthiger Kalkstein,Braunkalk, Hornblende,Schörl u. s. w.

Gtbr. Das Zinn kömmt nicht gediegen vor 0und aus dem Zinnstelne wird das meiste metalli-sche Zinn gewonnen, dessen Gebrauch sehr man-nigfaltig ist; das metallische Zinn wird zu Gefälsenund Geschirren, zu Staniol und Zinnfolie ge-braucht. ln der Verbindung mit andern Metallen,besonders mit dem Kupfer, giebt es Glockenspeis,Stückgut, Bronce u. s. w. Auch pflegt man Eisenund Kupfer zu mancherlei Gebrauch zu verzin-nen u. s. w.

67. Holzzinnerz . * fr. Etain oxyde concretionni ?.

Fa. Haarbraun, ins isabell^elbe und holzbrauneübergehend. Gtst. Zum.TheU abgerundete Geschie-be, zum Theil eckige oder auch splittrige Brnch-

° Von dem Zinngehalte, auch von der' Aehnlich-keit mit dem Holze in der Farbe und dem fas-rigen Bruche. Wird auch von seinem Findortecorniscbti Znintrz getrennt.