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Erster Band.
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Gebirgsarreu, welche die dem Erdkörper übrig gebliebeneThätigkeit unsrer jetzigen Vulkane erzeugt, erscheinen inbandartigen Strömen, die da, wo mehrere in Becken zu-sammenfließen, allerdings ein weit ausgebreitetes Lager bildenkönnen. Basaltausbrüche, wo ihnen tief nachgespürt wordenist, hat man mehrmals in schmale Zapfen endigen sehen.AuS engen Oeffnungen emporgequollen, wie (um nur dreivaterländische Beispiele anzuführen) in der Pflasterkaute beiMarksuhl (2 Meilen von Eisenach ), in der blauen Kuppebei Eschwege (Werra -Nser), und am Druidcnstein aus demHollerter Zuge (Siegen), durchbricht der Basalt buntenSandstein und Grauwackenschiefer, und breitet sich nachoben zu wie der Hut eines Pilzes in Kuppen aus, die baldgruppenweise in Säulen gespalten, bald dünn geschichtetsind. Nicht so Granit, Syenit, Quarzporphyr, Serpentin-fels, und die ganze Reihe »ngeschichteter massiger Gebirgs-arten, welchen man aus Vorliebe zu einer m y t h o l o g i sch e nNomcnclatur den Namen der plutoni schen gegeben hat.Diese sind, einige Gesteingänge abgerechnet, wohl nichtgeschmolzen, sondern nur zäh und erweicht hervorgetreten;nicht aus engen Klüften, sondern aus weiten thalartigenSpalten, aus langgcdehntcn Schlüudcn ausgebrochen. Siesind hervor geschoben, nicht entflossen; sie zeigen sichnicht in Strömen, lavaartig, sondern als mächtige Massenverbreitet. "" In demDolerit und Trachytgestein deuten einigeGruppen auf einen Grad basaltartiger Fluidität; andere,zu mächtigen Glocken und kratcrlosen Domen aufgetricbeu,scheinen bei ihrem Hervorlretcn nur erweicht gewesen zusein. Noch andere Trachyte, wie die der Andeskette, welcheich oft ausfallend den stlberreichen, und dann quarzlosen