Band 
Erster Band.
Seite
79
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Tlslturßcmstliif.

Allgemeine Uebersicht der Erscheinungen.

Wenn ber menschliche Geist sich erkühnt, die Materie,d. h. die Welt physischer Erscheinungen, zu beherrschen,wenn er bei denkender Betrachtung des Seienden die reicheFülle des Naturlebens, das Walten der freien und dergebundenen Kräfte zu durchdringcn strebt; so fühlt er sichzu einer Höhe gehoben, von der herab, bei weit hinschwin-dendem Horizonte, ihm daS Einzelne nur gruppenweisevertheilt, wie umflossen von leichtem Duste erscheint. Dieserbildliche Ausdruck ist gewählt, um den Standpunkt zu be-zeichnen, aus dem wir hier versuchen das Universum zubetrachten und in seinen beiden Sphären, der himmlischenund der irdischen, anschaulich darzustellen. DaS Gewagteeines solchen Unternehmens habe ich nickt verkannt. Unterallen Formen der Darstellung, denen diese Blätter gewidmetsind, ist der Entwurf cineö allgemeinen Naturgemäldeöum so schwieriger, als wir der Entfaltung gcstaltenreicherMannigfaltigkeit nicht unterliegen, und nur bei großen,in der Wirklichkeit oder in dem subjcctiven Jdeenkreise