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und das colossale, viellcichl grasfressende Jguauodvu,Thiere, die zum jetzigen Geschlechte der Crocodile gehö-ren, hat Cuvier bis in die Tertiärformation aufsteigensehen; ja Scheuchzer's Sündfluth-Mensch (Iiomoäilu-vii testis), ein großer Salamander, mit dem Arolotl ver-wandt, welchen ich auö den Seen um Merico mitgebracht,gehört der neuesten Süßwasser-Formation von Oeningen an.
Das relative Alter der Organismen, durch die Auf-lagerung der Gebirgsscbichtcn bestimmt, hat zu wicbtige»Resultaten über die Verhältnisse geführt, welche zwischenden untergegangenen und noch lebenden Geschlechtern undArten (letztere, die Arten, in sehr geringer Zahl) erkanntwerden. Alte und neue Beobachtungen erweisen, daß dieFloren und Faunen um so verschiedener von den jetzigenGestalten der Pflanzen und Thiere sind, als die Sediment-formationen zu den unteren, d. h. älteren, gehören. Dienumerischen Verhältnisse, welche diese große, von Euvier^zuerst aufgeklärte Wechselerscheinung deö organischen Lebensdarbietet, haben besonders in den verschiedenen Gruppender Tertiärformation, die eine beträchtliche Masse genauuntersuchter Gebilde enthalten, durch die verdienstvolleArbeit von DeShayeS und Lvell zu entscheidenden Ergeb-nissen geleitet. Agassi;, der von 1700 Arten fossiler FischeKenntniß genommen, und die Zahl der lebenden Arten,welche beschrieben sind oder in Sammlungen aufbewahrtwerden, auf 8000 schätzt, sagt mit Bestimmtheit in seinemMeisterwerke: „daß er mir Ausnahme eines einzigen kleinen,den Thongeoden von Grönland eigenthümlichen fossilenFisches, in allen Transitionö-, Flöz- und Tertiärschichtenkein Thier dieser Classe gefunden habe, das specifisch