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Erster Band.
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ihre Figur bedingend«.', daS Meer. Beide Umhüllungendes Planeten, Luft und Meer, bilden ein Naturganzes,welches der Erdoberfläche die Verschiedenheit der Klimategiebt: nach Maaßgabe der relativen Ausdehnung von Meerund Land, der Gliederung und Orientirung der Feste, derRichtung und Höhe der Gebirgsketten. Aus dieser Kenntnißder gegenseitigen Einwirkung von Luft, Meer und Landcrgiebt sich, daß große meteorologische Phänomene, vongeognostischcn Betrachtungen getrennt, nicbr verstandenwerden können. Die Meteorologie, wie die Geographieder Pflanzen und Thiere haben erst begonnen einige Fort-schritte zu machen, seitdem man sich von der gegenseitige»Abhängigkeit der zu ergründenden Erscheinungen überzeugthat. Das Wort Klima bezeichnet allerdings zuerst einespecifische Beschaffenheit des Luftkreises; aber diese Beschaf-fenheit ist abhängig von dem perpetuirlichen Zusammen-wirken einer all- und tiefbewegten, durch Strömungen vonganz entgegengesetzter Temperatur durchfurchten Meere ö-fläche mit der wärmestrahlenden trocknen Erde, diemannigfaltig gegliedert, erhöht, gefärbt, nackt oder mitWald und Kräutern bedeckt ist.

In dem jetzigen Zustande der Oberfläche unsers Pla-neten verhält sich das Areal der Feste zu dem des Flüssigenwie 1 zu 2% (nach Rigaud° wie 100:270). Die Inselnbilden dermalen kaum l ), a der Continentalmassen. Letztere sindso ungleich vertheilt, daß sie auf der nördlichen Halbkugeldreimal so viel Land darbieten als aus der südlichen. Diesüdliche Hemisphäre ist also recht eigentlich vorherrschendoceanisch. Von 40° südlicher Breite an gegen denantarctischen Pol hin ist die Erdrinde fast ganz mit