Band 
Erster Band.
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wältigen Ordnung der Dinge, an die Veränderungen, denennach langen Zeit-Intervallen der Umriß und die Gestaltungder Kontinente sehr wahrscheinlich unterworfen sind. Wasfür die nächsten Menschenalter kaum bemerkbar ist, häuftsich in Perioden an, von deren Länge unö die Bewegungferner Himmelskörper das Maaß giebt. Seit 8000 Jahrenist vielleicht das östliche Ufer der scandinavischen Halb-insel um 320 Fuß gestiegen; in 12000 Jahren werden,wenn die Bewegung gleichmäßig ist, Theile des Meerbodens,welche dem Ufer der Halbinsel nahe liegen und heute nochmit einer Wasscrschicht von beinahe 50 Brassen Dicke bedecktsind, an die Oberfläche kommen und ansangen trocken zuliegen. Was ist aber die Kürze dieser Zeiten gegen dieLänge der geognostischen Perioden, welche die Schichten-solge der Formationen und die Schaaren untergegangener,ganz verschiedenartiger Organismen uns offenbaren! Wiewir hier nur das Phänomen der Hebung betrachten, sokönnen wir, aus die Analogien beobachteter Thatsachen ge-stützt, in gleichem Maaße auch die Möglichkeit des Sinkens,der Depression ganzer Landstriche annehmen. Die mittlereHöhe des nicht gebirgigen Theils von Frankreich beträgtnoch nicht volle 480 Fuß. Mit älteren geognostischenPerioden verglichen, in denen größere Veränderungenim Innern des Erdkörpers vorgingen, gehört also ebennicht eine sehr lange Zeit dazu, um sich beträchtliche Theilevom nordwestlichen Europa bleibend überschwemmt, in ihrenLittoral-Umrissen wesentlich anders gestaltet zu denken, alssie es dermalen sind.

Sinken und Steigen des Festen oder des Flüssigenin ihrem einseitigen Wirken so entgegengesetzt, daß das