Band 
Erster Band.
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3one vorzugsweise zusagten. Dieser Umstand, analog dermilden, ja selbst kalten Alpenluft auf den Hochebenender heißeil Zone, übt einen wesentlichen Einfluß ausaus die Migration und die geographische Verbreitungvieler Seethicre. Die Tiefe, in der die Fische leben,modificirt durch vermehrten Druck gleichmäßig ihre Haut-respiration und den Sauer- und Stickstoff-Gehalt derSchwimmblase.

Da süßes und salzigcö Wasser nicht bei derselbenTemperatur das Marimum ihrer Dichtigkeit erreichen undder Salzgehalt des Meeres den Thermomctergrad dergrößten Dichtigkeit herabzieht, so hat man in denReisen von Kotzebue und Dupetit-Thouars aus den pela-gischen Abgründen Wasser schöpfen können, welche dieniedrige Temperatur von 2°,8 und 2°,5 hatten. Dieseeisige Temperatur des Mcerwasserö herrscht auch in derTiefe der Trepenmeere, und ihre Eristenz hat zuerst aufdie Kenntniß der unteren Polarströme geleitet, die von denbeiden Polen gegen den Aequator hin gerichtet sind. Ohnediese unterseeische Zustromung würden die Tropenmeerein jenen Abgründen nur diejenige Temperatur haben können,welche dem Marimum der Kälte gleich ist, die örtlich diehcrabsinkenden Wassertheilchen an der Wärmestrahlendenund durch Luftcontacl erkälteten Oberfläche im Tropen-klima erlangen. In dem mittelländischen Meere wird, wieArago scharfsinnig bemerkt, die große Erkältung der unterenWasserschichten bloß darum nicht gesunden, weil das Ein-dringen des tiefen Polarstromes in die Straße von Gibral-tar, wo an der Oberfläche das atlantische Meer vonWesten gen Osten einströmt, durch eine oft-westliche untere