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Erster Band.
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und der Westküste der indischen Halbinsel, mußte diese,sieb mit der Declination der Sonne periodisch veränderndeWindesrichtung in den indischen Monsunen^, dem Hip-paloö der griechischen Seefahrer, am frühesten erkanntund benutzt werden. In einer, gewiß seit Jahrtausendenin Hindustan und China verbreiteten Kenntniß der Mon-sune, im arabischen östlichen und malayischcn westlichenMeere, lag, wie in der noch älteren und allgemeinerenKenntniß der Land- und Seewinde, gleichsam verbor-gen und eingehüllt der Keim unseres jetzigen, so schnellfortschreitenden meteorologischen Wissens. Die lange Reihem agncti scher Stationen, welche nun von Moskau bisPeking durch das ganze nördliche Asien gegründet sind,können, da sie auch die Erforschung anderer meteorologischerVerhältnisse zum Zwecke haben, für daS Gesetz der Windevon großer Wichtigkeit werden. Die Vergleichung vonBeobachtung Sorten, die so viele hundert Meilen von ein-ander entfernt liegen, wird entscheiden, ob z. B. eingleicher Ostwind von der wüsten Hochebene Gobi bis indaS Innere von Rußland wehe, oder ob die Richtung desLuftstromes erst mitten in der Statiouskette, durch Herab-fenkung der Luft aus den höheren Regionen, ihren Anfanggenommen hat. Man wird dann im eigentlichsten Sinnelernen, woher der Wind komme. Wenn man das gesuchteResultat nur auf solche Orte stützen will, in denen dieWindesrichtungen länger als 20 Jahre beobachtet wordensind, so erkennt man (nach Wilhelm Mahlmann's neuesterund sorgfältiger Berechnung), daß in den mittleren Breite»der gemäßigten Zone in beiden Coutinentcn ein w e st süd-westlicher Luftstrom der herrschende ist.