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mengcsetzt wäre, welche gleiche Farbe, gleiche Dichtigkeit,gleiche Glätte, gleiches Absorptionsvermögen für die Sonnen-strahlen besäßen und auf gleiche Weise durch die Atmosphäregegen den Weltraum ausstrahlten, so würden die Isothermen,Isotheren und Jsochimenen sämmtlich dem Aequator parallellaufen. In diesem hypothetischen Zustande der Erdoberflächewären dann, in gleichen Breiten, Absorptions- und Emis-flonövermögen für Licht und Wärme überall dieselben. Vondiesem mittleren, gleichsam primitiven Zustande, welcherweder Strömungen der Wärme im Inneren und in derHülle des ErdsphäroibS, noch die Fortpflanzung der Wärmedurch Luftströmungen ausschließt, geht die mathematischeBetrachtung der Klimate aus. AlleS, waö das Absorptions-und AusstrahlungSvermögen an einzelnen Theilen der Ober-fläche, die auf gleichen Parallelkreisen liegen, verändert,bringt Jnflerionen in den Isothermen hervor. Die Naturdieser Jnflerionen, der Winkel, unter welchem die Isother-men, Isotheren oder Jsochimenen die Parallelkreise schneiden,die Lage der converen oder concaven Scheitel inBezug auf den Pol der gleichnamigen Hemisphäre sind dieWirkung von wärme- oder kälteerregenden Ursachen, dieunter verschiedenen geographischen Längen mehr oder mindermächtig auftreten.
Die Forrschritte der Klimatologie sind auf einemerkwürdige Weise dadurch begünstigt worden, daß dieeuropäische Civilisation sich an zwei einander gegenüber-stehenden Küsten verbreitet hat, daß sie von unserer west-lichen Küste zu einer östlichen jenseits des atlantischen Thalesübergegangen ist. Als die Britten, nach den von Island und Grönland ausgegangenen ephemere» Niederlassungen,