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Die große Uebereinstimmung in der Dertheilung der Jabreswarmeunter die verschiedenen Jahreszeiten, welche die Angaben oomRhein - und Mainthale darbieten, zeugt für die Genauigkeit derangewandten meteorologischen Beobachtungen. Als Winter sind, wiein meteorologischen Tabellen am vortheilhaftesten ist, die MonateDecember, Januar und Februar gerechnet. Die Thermometer-grade sind, wie im ganzen Kosmos, in hunderttheiligcr Scale.Wenn man die Qualität der Weine in Franken oder den baltischenSandern mit der mittleren Temperatur der Sommer- und Herbst-monate um Würzburg und Berlin vergleicht, so ist man fast ver-wundert nur 1" bis 1 °, 2 Unterschied zu finden; aber die Frühlings-Temperaturen sind um 2" verschieden; und die Blüthezeit derRebe bei spaten Maifrösten, nach einem ebenfalls um 2 u kälterenWinter, ist ein eben so wichtiges Element als die Zeit der spätenReife der Traube und die Wirkung des directen, nicht zerstreu-ten (diffusen) Lichtes bei unverdeckter Sonnenscheibe. Der imTert berührte Unterschied zwischen der wahren oberflächlichen Boden-temperatur und den Angaben eines im Schatten beobachteten geschütztenThermometers ist von Dove durch fünfzehnjährige Resultate aus demGarten zu Ehiswick bei London ergründet worden. (Bericht überdieVerhandl. der Berl. Akad. der Miss. August 1844 S.285.)
67 (@. 351.) Bergl. meine Abhandlung über die Haupt-ursachen der Tempcraturverschiedenheit auf der Erd-oberfläche in den Abhandl. der Akad. der Wissensch. zuBerlin aus dem Jahre 1827 S. 311.
6S (S. 351.) Die sibirische Bodenfläche zwischen Tobolsk , Tvmskund Barnaul vom Altai zum Eismeere liegt nicht so hoch alsManheim und Dresden ; ja selbst weit in Osten vom Jenisei liegtJrkutsk (208 Tviscn) noch fast V- niedriger als München .
r ''' (S. 353.) Humboldt , Recueil d’Observations astro-nomiques T. 1. p 120—140; Relation historique T. I.p. 11!), 141 und 227; Biok in der Connaissance des lempspour l’an 1841 p. 90—109.
70 (@. 355.) Anglerius de Rebus Occanicis I)ec. IIlib. II p. 140 (ed. Col. 1374). In der Sierra de Santa Marta,deren höchste Gipfel 18000 Fuß Hohe zu übersteigen scheinen (s.meine Relat. hisl. T. III. p. 214), heißt noch jetzt eine SpitzeI'ieo de Gaira.