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schon im sechsten Jahrhu»den in der Steppe, in welcher ich siegesehen. Der Bvzantiner Menander (p. :480 —382 eil. Nieb.)erzählt ausdrücklich, wie der Chaka» der Türken sThu-khin) imJahr 569 dem vorn Kaiser Justinus II. abgesandten Zemarchuseine Kirghisen-Sklavinn schenkte: er nennt sie eine »nd auch
bei A bu lga si lli8 toein 5Iviij;ol Oru »I e t Ta tarorum) heißendie Kirghisen Kirkiz. Die Aehnlichkeit der Sitten ist, wo dieNatur des Landes den Hauptcharakter der Sitten hervorruft, einsehr unsicherer Beweis der Stammähnlichkeit. Das Leben in derSteppe erzeugt bei Türken (Ti, Tukiu), bei Baschkiren (Finnen),bei Kirghisen, bei Torgod und Dsungaren (Mongolen) dieselbenGewohnheiten des nomadischen Lebens, denselben Gebrauch vonFilzzelten, die auf Wagen fortgeführt und bei den Vichheerdenaufgeschlagen werden.
“ (S. 384.) Wilhelm von H u ni b o l d t über die Ver-schiedenheit des nie» sch lichcn Spra chbau es, in dem großenWerke über die Kami-Sprache auf der Insel Java Bd. I.S. XXI, XI.VII, und IXX1Y.
r ' (S. 385.) Das Unerfreulichste und in spateren Zeiten sooft Wiederholte über die ungleiche Berechtigung der Menschen zurFreiheit und über Sklaverei als eine naturgemäße Einrichtungfindet sich leider! sehr systematisch entwickelt in 41 ri st o t e I e$ 1* o 1 i-tica 1. 3, 5, 6.
(S. 386.) W ilhel m v o n H u m b o l d t ü b e r die K a w i-Spräche Bd. III. S. 426. Ich füge aus demselben Werke nochsolgendes hinzu: „Die stürmenden Eroberungen Aleranders, diestaatsklug bedächtigen der Römer, die wild grausamen der Meri-eaner, die despotischen Ländervereinigungen der Juras haben inbeide» Welten dazu beigetragen das vereinzelte Dasein der Völkeraufzuheben und weitere Verbindungen zu stiften. Große undstarke Gemüther, ganze Nationen handelten unter der Macht einerIdee, die ihnen in ihrer Reinheit gänzlich fremd war. In derWahrheit ihrer tiefen Milde sprach sie zuerst, ob es ihr gleich nurlangsam Eingang verschaffen konnte, das Ehristenthum aus. Früherkommen nur einzelne Anklänge vor. Die neuere Zeit hat den Be-griff der Civilisation lebendiger aufgefaßt, und das Bedürfniß erregt,Verbindungen der Völker und Cultur weiter zu verbreite»; auchdie Selbstsucht gewinnt die Ueberzeugung, daß sie auf diesem Wege