Band 
Zweiter Band.
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zu erläutern, hier bei einzelnen Beispielen zu verweilen. Wieper Charakter deSEpoö eS erheischt, finden sich in den Home-rischen Gesängen immer nur als Beiwerk die anmuthigsteuScenen deS Naturlebens.Der Hirte freut sich der Wind-stille der Nacht, des reinen Aethers und des Sternen-glanzes am Himmelsgewölbe; er vernimmt aus der Fernedas Toben des plötzlich angeschwolkenen, Eichenstämme undtrüben Schlamm fortreißenden Waldstroms."Mit dergroßartigen Schildrung der Waldeinsamkeit des Parnassosund seiner dunkeln, dickbelaubten Felsthäler contrastiren dieheiter lieblichen Bilder des quellenreichen Pappclhaineö inder Phäaken-Jnscl Scheria, und vor allem daö Land derEyclopcn,wo schwellend von saftrcichem, wogendem Grasedie Auen den ungepflegten Rebenhügel umgrenzen"." Pin-daroö besingt in einem Frühlingsdithyrambus, den er zuAthen hat aufführen lassen,die mit neuen Blüthenbedeckte Erde, wenn in der Argeischen Nemea dersich zuerst entwickelnde Sprößling des PalmbaumS demSeher den anbrechenden, duftenden Frühling verkündigt";er besingt den Aetna ,die Säule deS Himmels, Nährerin»danrenden SchneeS": aber eilend wendet er sich ab von dertodten Natur und ihren Schauern, um Hieran von SyracuSzu feiern und die siegreichen Kämpfe der Hellenen gegendas mächtige Volk der Perser.

Vergessen wir nicht, daß die griechische Landschaftden eigenthümlichen Reiz einer innigeren Verschmelzung desStarren und Flüssigen, des mit Pflanzen geschmückten odermalerisch felsigen, lustgefärbten Users und des wellenschlagen-den, lichtwechsclnden, klangvollen Meeres darbietet. Wennanderen Völkern Meer und Land, daö Erd- und Seelebe»