zu l'itctiuim hatte Der ältere Seipio festungSartig mit Tbüinr-men umgebe». Der Name eineö FrcimbcS des AugustuS (Mkaa-tiuS) ist uns aufbewahrt, weil er, Zwang und Unnanuurliebend, zuerst die Sitte des Beschneidenö der Bäume amfif-brachte, um sie nach architektonischen und Plastischen Neorr-bildern kunstmäßig umzuformen. Die Briefe des jüngerecicnPliniuS liefern uns anmuthige Beschreibungen zweier^ sceiei-ncr zahlreichen Villen (Laurentinnm und Tuöcum). Wernnnman auch in beiden der Baulichkeiten, von beschnittenceni»Burus umgeben, mehr zusammengedrängl findet, als narcichunserm Naturgefühl zu wünschen wäre; so beweisen dowlebdiese Schilderungen, wie die Nachahmung deS Thals vconnTcmpe in der tiburtinischen Villa des Hadrian, daß, nebeci?»der Liebe zur Kunst, neben der ängstlichsten Sorgfalt fniürBehaglichkeit durch Stellung der Landhäuser nach Verhälltck-niß zur Sonne und zu vorherrschenden Winden, auch Lielbcezu freiem Genuß der Natur den römischen Stadtbewohnerrnnnicht fremd war. Mit Freude setzen wir hinzu, daß dieseerrGenuß aus den Landgütern des Pliuius durch den widrigcennAnblick deö Sklavcnclcndes minder gestört war. Der reicichoeMann war nicht bloß einer der gelehrtesten seiner Zeit, eerrhatte auch, was im Alterthum wenigstens selten auSgedrüackiktist, rein menschliche Gefühle deS Mitleids für die unfreieennunteren Volksclaffen. Auf den Villen deS jüngeren PliniuiSSgab eS keine Fesseln, der Sklave als Landbauer vcrerbltcefrei, was er sich erworben.^
Von dem ewigen Schnee der Alpen, wenn sie sich armnAbend oder am frühen Morgen röthen, von der Schönt'eiittdes blauen Gletschereises, von der großartigen Natur keerrschweizerischen Landschaft ist keine Schilderung auS kenn»