Band 
Zweiter Band.
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Geistlichen und Aerzten. Diese konnte», in alt-indischenStädten wohnend, deren einige zwölstauscnd Fuß hoch überdem Meere liegen, mit eigenen Augen beobachten, währendeines langen Aufenthaltes daö von Anderen Gesehene prüfenund combiniren, Naturproducte sammeln, beschreiben und ihreneuropäischen Freunden zusenden. Es genügt hier Gomara,Oviedo , Acosta und Hernandcz zu nennen. Einige Natur-producte (Früchte und Thierfelle) hatte Columbus bereits vonseiner ersten Entdeckungsreise heimgebracht. In einem BriefeauS Segovia (August 1494) fordert die Königinn Jjabelladen Admiral auf in seinem Einsammeln fortzufabren. Tldbegehrt von ihm besondersalle Strand- und Waldvogel vonLändern, die ein anderes Klima und andere Jahreszeitenhaben". Man hat bisher wenig darauf geachtet, daß von der-selben Westküste von Afrika , von der Hanno fast 2000 Jahrefrühergegerbte Felle wilder Frauen" (der großen G o r i l l a-Affen) mitbrachte, um sie in einem Tempel aufzuhängen,Martin Behaim's Freund Cadamosto schwarzes, 1 '4 Palmenlanges Elephantenhaar für den Jnfantcn Heinrich den See-fahrer sammelte. Hernandcz, Leibarzt Philipps II und vondiesem Monarchen nach Merico gesandt, um alle vegetabi-lischen und zoologischen Merkwürdigkeiten des Landes inherrlichen Abbildungen darstellen zu lassen, konnte seineSammlungen durch die Eopie mehrerer sehr sorgfältig aus-geführter naturhistorischer Gemälde bereichern, welche aufBefehl cineö Königs von Tezcuco Nezahualcoyotl ^ (einhalbes Jahrhundert vor Ankunft der Spanier) angefertigtworden waren. Auch benutzte Hcrnandez eine Zusammen-stellung von Medicinalpflanzen, die er in dem berühmtenalt-mericanischen Garten von Huartepec noch vegetirend