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gesunden. Wegen eines nahen neu angelegten spanischen Krankenhauses^ hatten die Conquistadoren jenen Gartennicht verwüstet. Fast gleichzeitig sammelte man und beschrieb,was später für die Theorie der successiven Hebung derGebirgsketten so wichtig wurde, fossile Mastodonten-Knochcn aus den Hochebenen von Merico, Neu-Granadaund Peru . Die Benennungen: Gig anten-Knochen undGiganten-Felder (Campos <le Gigantcs) bezeugen dasPhantastische der ersten Deutungen.
Was in dieser viclbewegten Zeit auch wesentlich zurErweiterung der Weltansichtcn beitrug, war der unmittel-bare Contact einer zahlreichen europäischen Menschenmassemit der freien und dabei großartigen erotischen Natur inden Ebenen und Gebirgsländern von Amerika , wie auch(als Folge der Schifffahrt von Vascv de Gama) an denöstlichen Küsten von Afrika und Südindien. Hier legteschon im Anfange dcö 16ten Jahrhunderts ein portugiesischerArzt, Garcia de Orta , da wo jetzt Bombay liegt, unterdem Schutze des edlen Martin Alfonso de Sousa, einenbotanischen Garten an, in welchem er die Arzneigewächseder Umgegend cultivirte. Die Muse des Camoens hat ihmein patriotisches Lob gespendet. Der Trieb zum Selbstbeob-achren war nun überall erwacht, während die cosmo-graphischen Schriften des Mittelalters minder das Resul-tat eigener Anschatiung gewesen sind, als Compilationen,welche die Meinungen des classischen Alterthums ein-förmig wiedergaben. Zwei der größten Männer dcö 16tcnJahrhunderts, Conrad Gcsner und Andreas EäfalpinuS,babcn in Zoologie und Botanik einen neuen Weg rühmlichstvorgezcichnet.