Galilei und Kepler , Newton und Lcibnitz mit den Ent-deckungen in den Himmelsränmen durch das ncuerfundeneFernrohr begonnen. Wir endigen mit der Erdgestaltung,wie sie auS theoretischen Schlüssen erkannt worden ist.„Newton erhob sich zu der Erklärung deö Weltsystems,weil eS ihm glückte die Kraft zn finden von deren Wir-kung die Kepler 'fchcn Gesetze die nothwendige Folge sind,und welche den Erscheinungen entsprechen mußte, indem dieseGesetze ihnen entsprachen und sie vorherverkündigten."Die Auffindung einer solchen Kraft, deren Dastin Newtonin seinem unsterblichen Werke der Principien l einerallgemeinen Naturlehre) entwickelt hat, ist fast gleich-zeitig gewesen mit den durch die I nfi n i te si ma l-N echn u n geröffneten Wegen zu neuen mathematischen Entdeckungen.Die Geistesarbeit zeigt sich tu ihrer erhabensten Größeda, wo sie, statt äußerer materieller Mittel zu bedürfen,ihren Glanz allein von dem erhält, waS der mathematischenGedankenentwickelung, der reinen Abstraction entquillt. ESwohnet inne ein fesselnder, von dem ganzen Alterthum ge-feierter Zauber 4 in der Anschauung mathematischer Wahr-heiten, der ewigen Verhältnisse der Zeit und deS Raumes,wie sie sich in Tönen und Zahlen und Linien offenbaren.Die Vervollkommnung eines geistigen Werkzeuges der For-schung, der Aitalysiö, hat die gegenseitige Befruchtung derIdeen, welche eben so wichtig als der Reichthum ihrer Erzeu-gung ist, mächtig befördert. Sie bat der physischen Welt-anschauung iu ihrer irdischen und himmlischen Sphäre l inden periodischen Schwankungen der Oberfläche deS "Welt-meeres, wie in den wechselnden Störungen der Planeten)neue Gebiete von ungemessenem Umfange eröffnet.
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