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Gipfel des Pics also von einer Höhe von 202 Toisen gesehen werden,also von den lUunianas negras unfern des Vorgebirges Bojadvr.In dieser Rechiiling ist der Pic zu >904' über der Meeresflache an-genommen. Neuerlichst haben ihn trigonometrisch Capital, Vidai1940, die Herren Conpvrnt und Dnmoulin barometrisch 1900' hochgefunden (d'Urville, Voynge au l'ole Sud, Ilist. I'. I. 1842p. 31 und 32). Aber Lancerote mit einem 300' hohen Vulkan,la Corona (Leop. v. Buch, kanarische Inseln S. 104) undFortaventura liegen der Küste viel naher als Teneriffa : die erstedieser Inseln in 1" 15", die zweite in I" 2' Entfernung.
37 (S. 166.) Roß hat der Behauptung nur als einer Lageerwähnt, in Hellenika Bd. I. S. XI Sollte die Beobachtungnicht auf einer bloßen Täuschung beruht haben? Wenn man dieHöhe des Aetna über dem Meere zu 1704 Toisen (Br. 37" 45",Lange 12" 41" von Paris ), die des Beobachtungsortes auf demTavgetos am Elias-Berge z» >236 Toisen (Br. 36" 57", Lange20" 1") und die Entfernung beider 88 geogr. Meilen annimmt, soergeben sich für die Höhe des Punktes, von welchem der Lichtstrahlüber dem Aetna ausging, um auf dem Tavgetos gesehen zu werden,volle 7612 Toisen, also 4'/^ mal die Höhe des Aetna . Könnte mandagegen, bemerkt mein Freund Herr Professor Encke, den Refler einerzwischen dem Aetna und Tavgetos stehenden reflectirenden Fläche,d. i. den Refler eineü Gewölks annehmen, das 46 Meilen vcm Aetna und 42 Meilen vom Tavgetos entfernt wäre, so brauchte die Höhe derreflectirenden Fläche über dem Meeresspiegel »ur 286 Toisen zu sein.
38 (S. 167.) Strabo lib. XVI p. 767 Casaub. Nach Po-lybius sollte man vom Gebirge Aimon den Pontus und das adria-tische Meer sehen können, was schon Strabo flib. VII p. 313)bespöttelt. (Vergl. Scvmnus p. 93.)
38 (S. 167.) Ueber die Svnonvmie von Ophir s. mein Exa-men cri t. d e 1’ h ist. de la G eog r. T. II. p. 42. P tolemäushat >ib. VI cap. 7 p. 156 ein Sapphara, Metropolis von Ara-bien, und lib. VII cap. 1 p. 168 Supara im Golf von Cambova(Larigarenus sinus, nach Hesvchius), „eine an Gold reiche Gegend'"!8upara bedeutet indisch Schönufer. (Lassen, lHss. de Tapo-brane p. 18 und indische Alterthumskundc Bd. I. S. 107;Keil, Professor in Dorpat , über die Hiram-SalomonischeSchiffahrt nach Ophir und Tarsis S. 40—45.)