Band 
Zweiter Band.
Seite
522
JPEG-Download
 

aus der Astronomie, den neue» optischen Entdeckungen, der physischenErdkunde und der Geographie der Pflanze». Zugänglichkeit des Stu-diums der physischen Weltbeschreibung. S. l535. Mißverstandenespopuläres Wissen und Verwechselung einer Weltbeschreibung miteiner Encyclopädie der Naturwissenschaften. Nothwendigkeit der gleich-zeitigen Würdigung aller Theile des Natnrsiudiums. Einfluß diesesStudiums auf den Nationalreichthuin und den Wohlstand der Völker;doch ist sein erster und eigentlicher Zweck ein innerer, der der erhöhtengeistigen Thätigkeit. Form der Behandlung in Vertrag und Darstellung;Wechseloerkehr zwischen Gedanken und Sprache. S. 36 40.

In den Anmerkungen S. 4148 (No. t18): Vergleichendehypsometrische Angaben, Berginessnnge» des Dhawalagiri, Jawahir,Ehimborazo, Aetna nach Sir John Hcrschel, der schweizer Alpen u. s. w.(S. 4l.) Seltenheit der Palmen und Farn int Himalana (S. 42).Europäische Pflanzenformen in den indischen Gebirgen (S. 43).Nördliche und südliche Grenze des ewigen Schnees am Himalaya ; Einflußder Hochebene von Tübct (S. 44 47). Fische der Vorwelt (S. 48).

Bessrenzunsi und wissenschaftliche Behandlung einer physischenWeltbeschreibung S. 49 72.

Inhalt der Lehre vom Kosmos oder der physischen Weltbeschreibung.Sondernng von anderen, verwandten Disciplinen. S. 40 56. Deruranologische Theil des KoömoS ist einfacher als der tellurische; dieAusschließung von allem Wahrnehmbaren der Stoff-Verschiedenheit ver-einfacht die Mechanik des Himmels. Ursprung des Wortes Kosmos ,Schniuck und Weltordnung. Das Seiende ist im Begreifen der Naturnicht absolut vom Werden zu trennen. Weltgeschichte und Welt-beschreibung. S. 57 64. Versuche die Vielheit der Erscheinun-gen im Kosmos in der Einheit des Gedankens, in der Form einesrein rationalen Zusammenhanges zu fasse». Naturphilosophieist aller genauen Beobachtung schon im Alterthum vorhergegangen, einnatürliches, bisweilen irre geleitetes Streben der Vernunft. ZweiFormen der Abstraction beherrschen die ganze Masse der Erkenntniß,quantitative (Verhältnißbestimmunge» nach Zahl und Größe) undqualitative (stoffartige Beschaffenheiten). Mittel die Erscheinungendem Ealcül zu unterwerfe». Arome, mechanische ConstructionSmethoden;sinnbildliche Vorstellungen; Mythen der impcnderablen Stoffe und eigenerLebenskräfte in jeglichem Organismus. Was durch Beobachtung undErperiment (Hervorrufen der Erscheinungen) erlangt ist, führt durchAnalogie und Jnduction zur Erkenntniß empirischer Gesetze. All-mälige Vereinfachung und Verallgemeinerung derselben. Anordnungdes Aufgefundenen nach leitenden Ideen. Der so viele Jahrhunderte