Band 
Zweiter Band.
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521
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Bände 1. und II. des Kosmos.

önn - i.

Vorrede S. V XVI.

C'iiilntciide Betrachtungen über die Verschiedenartigkeit desNaturgenusses und die wissenschaftliche Ergründnng derWeltgesetze S. 5 40.

Einsicht in den Zusammenhang der Erscheinungen als Zweck allerNatursorschung. Natur ist für die denkende Betrachtung Einheit inder Vielheit. Verschiedenheit der Stufen des Naturgenuffes.Wirkung des Eintritts in das Freie; Genuß ohne Einsicht in dasWirken der Natnrkrästc, ohne Eindruck von dein individuellen Charaktereiner Gegend. Wirkung der physiognomischen Gestaltung der Ober-fläche oder des Charakters der Vegetation. Erinnerung an die Wald-thäler der Cordilleren und an den Vulkan von Teneriffa . Vorzügeder Gebirgsgegend dem Aequator nahe, wo im engsten Raume dieMannigfaltigkeit der Natureindrücke ihr Marimum erreicht, wo es demMenschen gegeben ist alle Gestirne des Himmels und alle GestaltenderPflanzen gleichzeitig zu sehen S. 5 14. Trieb nach Aufsuchungder Ursachen physischer Erscheinungen. Irrige Ansichten über dasWesen der Naturkräste, durch Unvollständigkeit der Beobachtung oder derJnductio» erzeugt. Rohe Anhäufung physischer Dogmen, die einJahrhundert deni anderen aufdringt. Verbreitung derselben unter diehöheren Volksclaffen. Neben der wiffenschastlichen Physik besteht eineandere, ein tief eingewurzeltes System ungeprüster mißverstandenerErsahrungSsätze. Aufsuchung von Naturgesetzen. Besorgniß, daß dieNatur bei dem Forschen in das innere Wesen der Kräfte von ihremgeheimnißvollen Zauber verliert, daß der Naturgenuß durch das Natur-wiffen nothwendig geschwächt werde. Vorzüge der generellen Ansichten,die der Wiffenschast einen erhabenen und ernsten Charakter verleihen.Mögliche Trennung des Allgemeinen von dem Besonderen. Beispiele