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Form der Dichtung trifft nicht das Bestrebe» ei» Bild der durchwan-derten Zonen aufzustellen, die Resultate unmittelbarer Naturanschauungdurch die Sprache, d. h- durch die Kraft des bezeichnenden Worts, zuversinnlichen. Alle Theile des weiten SchöpfuugSkrciscS vom Aequatorbis zu der kalten Zone können sich einer begeisternden Kraft auf dasGemüth erfreuen. S. 72—75.
II. Si a n b f db af finaler ei in ihrem Einfluß auf die Belebungdes Naturstudiums. — In dem classischen Alterthum war nach der be-sonderen Geistesrichtung der Broker die Landschaftmalerei eben so we-nig als die dichterische Schilderung einer Gegend ein für sieb bestehen-des Object der Kunst. Der ältere Philostrat. Scenographie. Ludius.— Spuren der Landschaftmalerei bei den Zudern in der glänzendenEpoche des Bikramaditpa. — Herculanum und Pompeji . — Christ-liche Malerei von Eoustantin dem Großen bis zum Anfang des Mittel-alters. Miniaturen der Manufcripte. S. 76 — 80 und Anm. S. 126bis 128. — Ausbildung des Landschaftlichen in den historischen Bil-dern der Gebrüder van Epck. Das 17te Jahrhundert als die glän-zende Epoche der Landschaftmalerei (Claude Lorrain , Ruysdael , GaS-pard und NicolauS Pouffin, Everdingen, Hobbema und Cupp). —Späteres Streben nach Naturwahrheit der Begetationsfornien. Dar-stellung der Tropen-Vegetation. Franz Post , Begleiter des PrinzenMoritz von Nassau . Cckhout. Bedürfniß phpsiognomifchcr Naturdar-stellung. — Eine große, kaum vollbrachte Weltbegebenheit, die Unab-hängigkeit und Gründung gesetzlicher Freiheit im spanischen und por-tugiesischen Amerika (wo in der AndeSkette zwischen den Wendekreisenvolkreiche Städte bis zu 13000 Fuß Höhe über der Meeresfläche lie-gen), die zunehmende Cultur von Indien , Neu-Holland, der Sandwich-Inseln und Süd-Afrikas werden einst nicht bloß der Meteorologie undbeschreibenden Naturkunde, sondern auch der Landschaftmalerei, demgraphischen Ausdruck der Natur php siogno in ie, einen neuen Schwungund großartigen Charakter geben. — Wichtigkeit der Benutzung Par-ker scher Rundgemälde. — Der Begriff eines Naturganzen, das Gefühlder harinonischen Einheit im Kosmos wird um so lebendiger unterden Menschen werden, als sich die Mittel vervielfältigen die Ge-saninitheit der Naturerscheinungen zu anschaulichen Bildern zu ge-stalten. S. 81 —0b und An in. S. 128—132.
III. Cultur erotischer Gewächse; Eindruck der Phpsio-giivmik der Gewächse, so weit Pflanzungen diesen Eindruck hervor-bringen können. — Landschaftgärtuerei. Früheste Parkanlage» im mitt-leren und südlichen Asien , heilige Bäume und Haine der Götter.S. 95 —100 und Am». S. 132— 133. — Gartenanlagen ost-asiatischer