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Asien die große Heerstraße von Osten her einwandernder Völker; dieägäische Inselwelt das vermittelnde Glied zwischen dein Griechenthuniund dem fernen Orient, lieber den 48teii Breitengrad hinaus sindEuropa und Asien durch stäche Steppenländer wie in einander ver-flossen; auch betrachten PherccpdeS von SyroS und Hcrodot das ganzenördliche scythiscke Asien als zum sarinatischen Europa gehörig. —Seemacht, dorisches und ionisches Lebe» in die Pflanzstädte übergetra-gen. — Vordringen gegen Osten nach dem Pontus und Kolchis , ersteKenntniß der westlichen Gestade des caspische» Meeres, »ach Hecatäusmit dem kreisenden östlichen Weltmeer verwechselt. Tauschhandel durchdie Kette scythiscki-scolotischcr Stämme mit den Argippäern, Jffcdonenund goldreichen ArimaSpen. Meteorologischer Mythus der Hyperboreer.— Gegen Westen Oeffnung der gadcirischen Pforte, die lange denHellenen verschlossen war. Schifffahrt des Ecläus von Sanios. Blick indas Unbegrenzte; unausgesetztes Streben nach dem Jenseitigen; genaueKenntniß eines großen Natnrphäiiomens, des periodischen AnschwellcnSdes MecreS. S. 171—182 und Anin. S. -118—423.
II. Feld züge der Macedonier unter Alerander demGroßen und langer Einfluß des bactrische» Reichs. — In keineranderen Zeitepoche (die, achtzehn und ein halbes Jahrhundert spätererfolgte Begebenheit der Entdeckung und Ausschließung des tropischenAmerikas ausgenomnicn) ist aus einmal einem Theile des Menschen-geschlechts eine reichere Fülle neuer Naturansichten, ein größeresMaterial zur Begründung des kosmischen Wissens und des vergleichendenethnologischen Studiums dargeboten worden. — Die Benutzung diesesMaterials, die geistige Verarbeitung des Stoffes wird erleichtert undin ihrem Werthe erhöht durch die vorbereitende Richtung, welche derStagirite dem einpirischen Forschen der philosophischen Speeulation undeiner alles scharf umgrenzenden wissenschaftliche» Sprache gege-ben hatte. — Die makedonische Erpedition war im eigenste» Sinne desWorts eine wi sse n sch a stli che Erped i tion. Eallisthcnes von Llynth,Schüler des Aristoteles und Freund des Theophrast. — Mit der Kenntnißder Erde und ihrer Erzeugnisse wurde durch die Bekanntschaft mitBabylon und mit den Beobachtungen der schon aufgelösten chaldäischenPrieücrcaste auch die Kenntniß des Himmels ansehnlich vermehrt.S. 183 —100 und Sinnt. S. 423 — 430.
III. Zunahme der Weltanschauung unter den Ptole-mäern. — Das griechische Aegypten hatte den Vorzug politischer Ein-heit, und seine geographische Weltstellung, der Einbruch des arabischenMeerbusens brachte den gewinnreichcn Verkehr auf dem indischen Oceandem Vrrkebr an den südöstlichen Küsten des Mittelmeers um wenige