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Zweiter Band.
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der Erde ) eine magnetische Erscheinung sei. Galilei'- Thermoscope und Be-nutzung derselbe» zu einer Reihe regelmäßiger täglicher Beobachtungenauf Stationen verschiedener Höhe. Untersuchnngen über die strahlendeWärme. Torricelli'S Röhre und Höhenmeffungcn durch den Stand desQuecksilber- in derselben. Kenntniß der Luftströme und des Einstussesder Rotation der Erde auf dieselben. Drehungsgesetz der Winde, vonBaron geahndet. Glücklicher, aber kurzer Einfluß der Academiadel Cimento auf die Gründung der mathematischen Naturphilosophieauf dem Wege des Erperiments. — Versuche die Luftfeuchtigkeit zumessen; Condensations-Hygrometer. — Elektrischer Proceß, tellurischeElektricität; Otto von Guerike sieht das erste Licht in selbsthervorgeru-fener Elektricität. — Anfänge der pneumatischen Ehemie; beobachteteGewichtszunahme bei Orydation der Metalle; Eardanus und Jean Rey,Hooke und Mayow. Ideen über einen Grundstoff des Luftkreises (Spiri-tus nitro-aereus), welcher an die sich verkalkenden Metalle tritt, füralle Berbrcnnungs - Processe und das Athmen der Thiere nothwendigist. — Einfluß des physikalische» und chenlischeu Wissens auf die Aus-bildung der Geognosie (Nikolaus Steno, Scilla, Lister); Hebung desMeeresbodens und der Küstenländer. In der größte» aller geognosti-sche» Erscheinungen, in der mathematischen Gestalt der Erde, spiegelnsich erkennbar die Zustände der Urzeit ab, d. h. die primitive Flüssig-keit der rotirenden Masse und ihre Erhärtung als Erdsphäroid.Gradmessungen und Pendclversuche in verschiedenen Breiten. Polar-Abplattung. Die Erdgestaltung wird von Newton aus theoretischenGründen erkannt, und so die Kraft aufgefunden, von deren Wirkungdie Kepler 'schen Gesetze eine nothwendige Folge sind. Die Auffindungeiner solchen Kraft, deren Dasein in Newton'- unsterblichem Werkeder Principien entwickelt wird, ist fast gleichzeitig mit den durch dieInfinitesimal - Rechnung eröffneten Wegen zu neuen mathe-matischen Entdeckungen gewesen. S. 369 — 394 und Anm. S. 5l4— 520.

VIII. Vielseitigkeit und innigere Verkettung derwissenschaftlichen Bestrebungen in der neuesten Zeit. —Rückblick auf dieHauptmomente in der Geschichte der Weltanschauung,die an große Begebenheiten geknüpft sind. — Die Vielseitigkeit derVerknüpfung alles jetzigen Wissens erschwert die Absonderung undUmgrenzung des Einzelnen. — Die Intelligenz bringt fortan Großes,fast ohne Anregung von außen, durch eigene innere Kraft nach allenRichtungen hervor. Die Geschichte der physischen Wissenschaften schinilztso allmälig mit der Geschichte von der Idee eines Naturganzen zusam-men. S. 395 — 400 und Anm. S. 520.