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Dritter Band.
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oder völlige Abwesenheit der Sciiitillation der Fixsterne,12 bis 15 Grade über dem Horizont, dem Himmelsgewölbeeinen eigenthümlichen Charakter von Ruhe und milderemLichte. Ich habe in mehreren meiner Naturschilderungcnder Tropenwelt dieses Charakters erwähnt: der auch schondem Beobachtungsgeiste von La Condamine und Bougucr inden peruanischen Ebenen, wie dem von Garcin 45 in Arabien,Indien und an den Küsten des persischen Meerbusens (beiBender Abassi) nicht entgangen war.

Da der Anblick deS gestirnten Himmels in der Jahres-zeit perpctuirlich heiterer, ganz wolkenfreier Tropennächtc fürmich einen besonderen Reiz hatte, so bin ich bemüht gewesenin meinen Tagebüchern stets die Höhen über dem Horizonteaufzuzeichnen, in der das Funkeln der Sterne bei verschie-denen Hygromcterständen aufhörte. Cumana und der regcn-lose Theil des peruanischen Littorals der Südsee, wenn inletzterem die Zeit der Garua (des Nebels) noch nicht ein-getreten war, eigneten sich vorzüglich zu solchen Beobachtun-gen. Nach Mittelzahlcn scheinen die größeren Firsternemeist nur unter 10" oder 12" Höhe über dem Horizont zuscintilliren. In größeren Höhen gießen sie aus ein mil-deres, planctarischeö Licht. Am sichersten wird der Unter-schied erkannt, wenn man dieselben Firsterne in ihremallmäligen Aufsteigen oder Niedersinken verfolgt und dabeidie Höhenwinkel mißt oder (bei bekannter Ortsbrcite undZeit) berechnet. In einzelnen gleich heiteren und gleichWindlosen Nächten erstreckte sich die Region des Funkelnsbis 20", ja bis 25° Höhe; doch war zwischen diesen Ver-schiedenheiten der Höhe oder der Stärke der Sciiitillationund den Hygrometer- und Thermomcterständen, die in der