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Dritter Band.
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neueste» Zeit in beiden Hemisphären sich am eifrigsten mitder itlimerischen Bestimmung der Lichtstärke beschäftigt hat,Sir Zehn Herschel, gesteht doch nach vollbrachter Arbeitselbst, daß die praktische Anwendung genauer photometrischerMethoden noch immer alsein Desideratum der Astronomie"betrachtet werden müsse, daßdie Lichtmessung in der Kind-heit liege". Das zunehmende Interesse für die veränder-lichen Sterne, und eine neue Himmelsbegebenheit, dieaußerordentliche Lichtzunahme eines Sternes im Schiffe Argoim Jahre 1837, haben das Bedürfniß sicherer Lichtbeftimmutigen jetzt mehr als je fühlen lassen.

Es ist wesentlich zu unterscheiden zwischen der bloßenNeihung der Gestirne nach ihrem Glänze, ohne numerischeSchätzungen der Intensität des Lichtes (eine solche Reihuugenthält Sir John Herschel's wissenschaftliches Hand-buch für Seefahrer); und zwischen Classificationen mitzugefügten Zahlen, welche die Intensität unter der Formsogenannter Größen-Verhältnisse oder durch die gewagtereitAngaben der Quantitäten des ausgestrahlten Lichtes aus-drücken.^ Die erste Zahlenreihe, auf Schätzungen mit dembloßen Auge gegründet, aber durch sinnreiche Bearbeitungdes Stoffes'" vervollkommnet, verdient unter den approri-mativen Methoden in dem gegenwärtigen so unvollkommeneitZustande der photometrischen Apparate wahrscheinlich denVorzug: so sehr auch bei ihr durch die Individualität deöBeobachters, die Heiterkeit der Luft, die verschiedene Höheweit von einander entfernter und nur vermöge vieler Mittel-glieder zu vergleichender Sterne, vor allem aber durch dieungleiche Färbung deö Lichtes die Genauigkeit der Schä-tzungen gefährdet wird. Sehr glänzende Sterne erster Größe: