Photomctrische liWiljuiifl der /irstcrne.
Ich beschließe diesen zweiten Abschnitt mit einer Tafel, welcheden Oullines of Astronomy von Sir John Herschel pag. 645nnd 646 entnommen ist. Ich verdanke die Zusammenstellung undlichtvolle Erläuterung derselben meinem gelehrten Freunde HerrnDr. Galle, und lasse einen Auszug seines an mich gerichtetenBriefes (März 1850) hier folgen:
„Die Zahlen der pkotornetric scale in den Oullincs ofAstronomy sind Rechnungs-Resultate auS der vulz-ir scale, mit-telst durchgängiger Addition von 0,41 erhalten. Zu diesen genauere»Größen-Bestimmungen der Sterne ist der Verf. durch beobachteteReihenfolgen (sequenees) ihrer Helligkeit und Verbindung dieserBeobachtungen mit den durchschnittlichen gewöhnlichen Größen-angabe» gelangt (Capreise p. 304 — 352), wobei insbesondere dieAngaben des Catalvgs der Astronomical Society vom Jahre 1827zu Grunde gelegt sind (p. 305). Die eigentlichen photometrischenMessungen mehrerer Sterne mittelst des Astrometers (Capreise>>. 353 flgd.) sind bei dieser Tafel nicht unmittelbar benutzt, son-dern haben nur im allgemeinen gedient, um zu sehen, wie diegewöhnliche Scale (I, 2, 3te... Große) sich zu den wirkliche» Licht-Quantitäten der einzelnen Sterne verhält. Dabei hat sich denndas allerdings merkwürdige Resultat gefunden, daß unsere gewöhn-lichen Sterngrößen (l, 2, 3...) ungefähr so abnehmen, wie wennman einen Stern erster Größe nach und nach in die Entfernungen1, 2, 3... brächte, wodurch seine Helligkeit nach photometrischemGesetz die Werthe 1, l / t , erlangen würde(Capreise p.37I,
372; Ontlines p. 521, 522); um aber die Uebereinstimmung nochgrößer zu machen, sind unsere bisherigen Sterngrößen nur umetwa eine halbe Größe (genauer 0,4l) zu erhöhen: so daß ein Stern2,00ter Größe künftig 2,41 ter Größe genannt wird, ein Stern