Band 
Dritter Band.
Seite
143
JPEG-Download
 

III.

3al)l, Vertheituug und /arbe der Firsternr. KtcrnßansenSternschwärme). Milchstraße , mit wenigen Uebetstcckengemengt.

Es ist schon in dem ersten Abschnitt dieser fragmentari-schen Astrognoste an eine zuerst von OlberS angeregte Betrach-tung 1 erinnert worden. Wenn das ganze Himmelsgewölbemit hinter einander liegenden, zahllosen Sternschichten, wiemit einem allverbreiteten Sternteppich, bedeckt wäre; so würdebei ungeschwächtem Lichte im Durchgänge durch den Weltraumdie Sonne nur durch ihre Flecke, der Mond als eine dunklereScheibe, aber kein einzelnes Sternbild der allgemeinen Hellig-keit wegen erkennbar sein. An einen in Hinsicht auf die Ursachder Erscheinung ganz entgegengesetzten, aber dem menschlichenWissen gleich nachtheiligen Zustand deö Himmelsgewölbesbin ich vorzugsweise in der peruanischen Ebene zwischen derSüdsce-Küste und der Andeökette lebhaft erinnert worden.Ein dichter Nebel bedeckt dort mehrere Monate lang daöFirmament. Man nennt diese Jahreszeit ei liempo <le lagarua. Kein Planet, keiner der schönsten Sterne der süd-lichen Hemisphäre, nicht Eanopus oder das Kreuz oder dieFüße des Centauren, sind sichtbar. Man erräth oft kaumden Ort deS Mondes. Ist zufällig bei Tage einmal derUmriß der Sonnenscbeibe zu erkennen, so erscheint dieselbe