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Dritter Band.
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nach einem halben Jahre diejenigen Sterne, welche sichvorher in der Nähe der Sonne gezeigt hatten, ihr gegen-über stehen, uiitergehend bei ihrem Aufgange, aufgehendbei ihrem Untergänge. Von Hesiod bis Eudoruö, vonEudoruö bis Aratuö und Hipparch ist die Litteratur derHellenen voll Anspielungen auf das Verschwinden derSterne in den Sonnenstrahlen (den heliaeischeu oderSpätuntergang) wie auf daö Sichtbar-Werden in derMorgendämmerung (den heliaeischen oder Frühauf-geilig). Die genaue Beobachtung dieser Erscheinungen botdie frühesten Elemente der Zeitkunde dar: Elemente,nüchtern in Zahlen ausgedrückt; während gleichzeitig dieMythologie, bei heiterer oder düsterer Stimmung des Volts.sinneS, fortfuhr mit unumschränkter Willkühr in den hohenHimmelsräumen zu walten.

Die primitive griechische Sphäre (ich folge hier wie-der, wie in der Geschichte der physischen Weltan-schauung^, den Untersuchungen meines so früh dahingeschie-denen geistreichen Freundes Letronne), die griechische Sphärehat sich nach und nach mit Sternbildern gefüllt, ohne daßman sich dieselben anfangs in irgend einer Beziehung zuder Ekliptik dachte. So kennen schon Homer und Hesioduöverschiedene Sterngruppen und einzelne Sterne mit Namenbezeichnet: jener die Bärinn (die sonst der Himmelswagengenannt wird und die allein niemals in Okeanoö Badsich hinabtaucht"), den Bootes und den Hund deöOrion; dieser den SiriuS und den Arctur; beide diePlejaden, die Hyaden und den Orion. 26 WennHomer zweimal sagt, daß die Eonstellation der Bärinnallein sich nie in daö Meer taucht; so folgt daraus bloß,