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Dritter Band.
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Doppelsternen beschäftigt hat, wundersam erweitert worden.Es ist hier nicht von dem Farbenwechsel die Rede, welcher,wie schon oben erinnert worden ist, das Funkeln auch inden weißesten Gestirnen begleitet; noch weniger von dervorübergehenden, meist röthlichen Färbung, welche naheam Horizont wegen der Beschaffenheit des MediumS (derLuftschichten, durch die wir sehen) daS Sternlicht erleidet:sondern von dem weißen oder farbigen Sternlichte, dasals Folge eigenthümlicher Lichtprocesse und der ungleichenEonstitution seiner Oberfläche jeder Weltkörper ausstrahlt.Die griechischen Astronomen kennen bloß rothe Sterne:während die neueren an der gestirnten Himmelsdecke, inden vom Licht durchströmten Gefilden, wie in den Blumen-kronen der Phanerogamen und den Metall-Oryden fastalle Abstufungen des prismatischen Farbenbildes zwischenden Ertremen der Brechbarkeit, den rothen und violettenStrahlen, teleseopisch aufgefunden haben. Ptolemäuö nenntin seinem Firstern-Catalog 6 Sterne vnöy.i$()oi , feuer*röthlich ^: nämlich Areturus, Aldebaran, Pvllur, Antares,« des Orion (die rechte Schulter) und Sirius . Cleomedes vergleicht sogar Antares im Scorpion mit der Röthe^ deSMars, der selbst bald nv(>üoq, bald 7iv(tonÖ>/g genanntwird.

Bon den 6 oben ausgezählren Sternen haben 5 nochzu unserer Zeit ein rothes oder röthliches Licht. Pollurwird noch als röthlich, aber Gastor als grünlich aufgeführt.^Sirius gewährt demnach das einzige Beispiel einer historischerwiesenen Beränderung der Farbe, denn er hat gegen-wärtig ein vollkommen weißes Licht. Eine große Natur-revolution^-' muß allerdings auf der Oberfläche oder in der