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Dritter Band.
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die ihrer Anhäufung oder Gruppirung) auf den fast größ-ten Kreis der Milchstraße statt. In diesem Sinne istdieselbe für die sidcrische Welt, was die Ekliptik vorzugs-weise für die Planetenwelt unseres Sonnensystems ist. DieMilchstraße schneidet den Aequator im Einhorn zwischenProcyon und Sirius, RA. 6* 54' (für 1800), und in der

linken Hand deö Antinouö, NA. 19 11 15'. Die Milch-

straße theilt demnach die Himmelssphäre in zwei etwas un-gleiche Hälften, deren Areale sich ohngefähr wie 8:9 ver-halten. In der kleineren Hälfte liegt der FrühlingSpiinkt.Die Breite der Milchstraße ist in ihrem Laufe sehr verän-derlich.^ Wo sie am schmalstcn und zugleich mit am glän-zendsten ist, zwischen dem Vordcrtheil deö Schiffes und

dem Kreuze, dem Südpol am nächsten, hat sie kaum 3 bis

4 Grad Breite; an anderen Punkten 16°, und getheiltzwischen dem Schlangcnträgcr und AntinouS ^ bis 22".William Herschel hat bemerkt, daß, nach seinen Stcrn-Aichungcn zu urtheilen, die Milchstraße in vielen Regioneneine 6 bis 7 Grad größere Breite hat, als cS uns derdem iinbewaffnctcii Auge sichtbare Sternschimmer ver-kündigt.^

Der Milchweiße der ganzen Zone hatte schon HuygcnS,welcher im Jahr 1656 seinen 23füßigen Rcfractor aufdie Milchstraße richtete, den unauflöslichen Nebel abgespro-chen. Sorgfältigere Anwendung von Spiegeltelescopen dergrößten Dimension und Lichtstärke hat später noch siche-rer erwiesen, was schon DcmocrituS und ManiliuS vomalten Wege des Phaethon vermutheten, daß dermilchige Lichtschimmer allein den zusammengedrängtenkleinen Sternschichten, nicht aber den sparsam eingcmcngtcn

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