Band 
Dritter Band.
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Die Hypothese von der gleichen Größe und gleichartigenVcrthcilung der Fixsterne ist neuerdings vielseitig erschüt-tert worden. Der kühne und geistreiche Erforscher deSHimmels, William Herschcl, hat sich in seinen letzten Ar-beiten^ für die Annahme eines Ringes von Sternen ent-schieden, die er in seiner schönen Abhandlung vom Jahre1784 bcstritt. Die neuesten Beobachtungen haben die Hy-pothese von einem System von einander abstehender con-cen irischer Ringe begünstigt. Die Dicke dieser Stern-ringe scheint sehr ungleich; und die einzelnen Schickten,deren vereinten, stärkeren oder schwächeren, Lichtglanz wirempfangen, liegen gewiß in sehr verschiedenen Höhen, d. h.in verschiedenen Entfernungen von unö: aber die rela-tive Helligkeit der einzelnen Sterne, die wir von lOter bis16tcr Größe schätzen, kann nicht in der Art als maaß-gebend für die Entfernung betrachtet werden, daß man be-friedigend den Radius der Abstandssphäre numerisch^ dar-aus bestimmen könnte.

In vielen Gegenden der Milchstraße genügt die raum-durchdringcnde Kraft der Instrumente ganze Sternwolkcnaufzulösen und die einzelnen Lichtpunkte auf die dunkle,sternlose Himmelsluft projicirt zu sehen. Wir blicken dannwirklich durch wie ins Freie.It leads us, sagt SirJohn Hcrschel,irresistibly to the conclusion, that intliese regions we see fairly through the starry stralum. 95In anderen Gegenden sieht man wie durch Oeffnungenund Spalten, sei cS auf ferne Wcltinseln oder weit aus-kaufende Zweige deS Ring-Systems; in noch anderen istdie Milchstraße bisher unergründlich (fathomless, in-sondable) geblieben, selbst für daS 40füßige Telcscop.^