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Dritter Band.
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cap. 17 v. 28) nennt zwar nicht den Namen selbst, erwähnt aberunverkennbar eines Verses aus dem Aratus (lhacn. v. 5) überdie innige Gemeinschaft des Sterblichen mit der Gottheit.

10 (©. 148.) 2 deler, Untersuchungen über den Ur-sprung der Sternnamen S. XXXXXXV. Von den Jahrenunserer Zeitrechnung, an welche die Beobachtungen des Aristplluswie die Sterntafeln des Hipparchus (128, nicht 140, vor Chr.)und Ptolemäus (138 nach Chr.) zu knüpfen sind, handelt auchBaily in den Mem. oI' the As tron. Soc. Vol. Xlll. 1843 p. 12und 15.

11 (S. 149.) Vergl. Dclambre, 11 ist. dc l'Astr. ane.T. I. p. 184, 1. II. p. 200. Die Behauptung, daß, wen» auchHipparch immer die Sterne nach ihrer Geradaufsteigung und De-clination bezeichnet habe, doch sein Sterncaralog wie der des Pto-lemäus nach Längen und Breiten geordnet gewesen sei; hat wenigWahrscheinlichkeit, und steht im Widerspruch mit AlmagestBuch Vll cap. 4, wo die Beziehungen auf die Ekliptik als etwasneues, die Kenntniß der Bewegung der Firsterne um die Pole derEkliptik erleichterndes dargestellt werden. Die Sterntafel mit bei-gesetzten Länge», welche Petrus Victorins in einem medi-ceischen Codec gefunden und mit dem Leben des Aratus zu Flo­ renz 1567 herausgegeben, wird von diesem allerdings dem Hipparchzugeschrieben, aber ohne Beweis. Sie scheint eine bloße Ab-schrift des Ptolemaischen Verzeichnisses aus einer alten Hand-schrift des Almagest, mit Vernachlässigung aller Breiten. DaPtvlemäuS eine unvollkommene Kenntniß von der Quantitatdes Znrückweichens der Aequinoctial- und Selstitial-Punkte hatte(Alm ag. VII c. 2 p. 13 Halma ) und dieselbe ohngefähr um"/,»»zu langsam annahm, so stellt sein Verzeichniß (Ideler a. a. O.S. XXXIV), das er für den Anfang der Regierung Antonios be-stimmte, die Oerter der Sterne für eine viel frühere Epoche(für das Jahr 63 nach Chr.) dar. (Vergl. auch über die Erleich-terung der Reduction neuerer Stern-Positionen auf HipparchsZeit Betrachtungen und erleichternde Tafeln von Ende in S ch n-macher'S Astron. Nachr. No. 608 S. 113 bis >26.) Die frü-here Epoche, für die das Ptvlemäische Sternverzeichniß, seinemVerfasser unbewußt, das Firmament darstellt, fällt übrigens sehrwahrscheinlich mit der Epoche zusammen, in welche man die