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Dritter Band.
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vollen Konstellation des Schiffes, derFreude des südlichenHimmelö". Schon Halley, als er 1677 von seiner Reisenach der Insel St. Helena zurückkehrte, äußerte vieleZweifel über den Lichtwechsel der Sterne des SchiffesArgv, besonders am Schilde des Vordertheils und amVerdeck (aamStaxn und xaxüazQuifiu ), deren relativeGrößenordnung Ptolemäus angegeben hatte aber bei derUngewißheit der Stern-Positionen der Alten, bei den vielenVarianten der Handschriften des Almagest und den un-sicheren Schätzungen der Lichtstärke konnten diese Zweifelzu keinen Resultaten führen. Halley hatte >j Argus 1677ckrer, Lacaille 1751 bereits 2ter Größe gefunden. DerStern ging wieder zu seiner früheren schwächeren Inten-sität zurück, denn Burchell fand ihn während seines Aufent-halts im südlichen Afrika (1811 bis 1815) von der cktenGröße. Fallowö und Briöbane sahen ihn 1822 bis 18262'"; Burchell, der sich damals (Febr. 1827» zu S. Pauloin Brasilien befand, 1'", ganz dem a Crucis gleich. Nacheinem Jahre ging der Stern wieder zu 2'" zurück. Sofand ihn Burchell in der brasilianischen Stadt Goya; am29 Febr. 1828, so führen ihn Johnson und Taylor von1829 bis 1833 in ihren Verzeichnissen auf. Auch SirJohn Herschel schätzte ihn am Vorgebirge der guten Hoff-nung von 1834 bis 1837 zwischen 2"' und 1"'.

Als nämlich am 16 December 1837 dieser berühmteAstronom eben sich zu photometrischcn Messungen von einerUnzahl telescopischer Sterne 11'" bis 16'" rüstete, welcheden herrlichen Nebelfleck um /; Argüs füllen, erstaunte erdiesen oft vorher beobachteten Stern zu einer solchen In-tensität des Lichtes angewachsen zu finden, daß er fast dem