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Vorstellung vorn Himmclsgcbäude nach Philolauö unter der 10göttlichen Körpern, welche um das Centralfcuer (den Wclt-hecrd, tartu ) kreisen, „unmittelbar unter dem Firsternhimnel"die fünf Planeten genannt ihnen folgten dann Seme,Mond, Erde und die uvrixOmv (die Gegencrde). SelbstPtolcmäus redet immer nur noch von 5 Planeten. Die Aus-zählung der Reihen von 7 Planeten, wie sie Julius FirnicuSunter die Decane vertheilt 5 , wie sie der von mir an e neinanderen Orte ß untersuchte Thicrkreis des Bianchini (wahr-scheinlich aus dem dritten Jahrhundert nach Ehr.) darstelltund sie ägyptische Monumente auS den Zeiten der Cäsaren ent-halten, gehört nicht der alten Astronomie, sondern den späiercnEpochen an, in welchen die astrologischen Träumereien sichüberall verbreitet hatten 7 . Daß der Mond in die Reihe der7 Planeten gesetzt ward, muß unö nicht wundern, da vonden Alten, wenn man eine denkwürdige Attractions-Ansicht deSAnaragoraö (KoSmoö Bd. II. S. 348 und 501 Anm. 27)auSnimmt, fast nie seiner näheren Abhängigkeit von der Erdegedacht wird. Dagegen sind nach einer Meinung über den Welt-bau, welche Vitruviuö b und Martianus Capella " anführen,ohne ihren Urheber zu nennen, Merkur und Venus , die wiruntere Planeten nennen, Satelliten der, selbst um die Erdekreisenden Sonne. Ein solches System ist mit eben so wenigGrund ein ägyptisches'" zu nennen als mit den Ptole-mäischcn Epicykeln oder der Tychonischen Weltansicht zu ver-wechseln.
Die Namen, ditzcch welche die sternartigcn 5 Planetenbei den alten Völkern bezeichnet wurden, sind zweierlei Art:Götternamen; oder bedeutsame beschreibende, von physi-schen Eigenschaften hergenommene. Waö ursprünglich davon
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