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Wechsel, der den ewig wandelnden Schein des Werdensund der Vernichtung darbietet: strebt der ordnende Geist, beiDurchforschung des irdischen Reichs, oft inißmüthig nach ein-fachen BewegungS- Gesetzen. Schon in der Physik des Aristo-teles heißt eö: „die Grundprincipien aller Natur sind daöVeränderliche und die Bewegung; wer diese nicht anerkannthat, erkennt auch die Natur nicht" (Phys. Auscult. III, 1p. 200 Bekker); und, auf Stoff-Verschiedenheit, „Unterschiedin der Wesenheit", hindeutend, nennt er Bewegung in Bezugauf die Kategorie des Qualitativen: Umwandlung,ütäolcoGig : sehr verschieden von der bloßen Mischung,/ut’iis, und einer Durchdringung, welche das Wiedertrennennicht ausschließt (de gener. et corrupt. I, 1 p. 327).
Das ungleiche Steigen der Flüssigkeiten in Haarröhren;die in allen organischen Zellen so thätige Endosmose, welchewahrscheinlich eine Folge der Capillarität ist; die Verdichtungvon Gas-Arten in den porösen Körpern (des Sauerstoff-GaseSim Platinmohr, mit einem Drucke, der einer Kraft von mehrals 700 Atmosphären gleich ist; der Kohlensäure in BuchS-baum-Kohle, von der mehr als y an den Wänden derZellen in tropfbar-flüssigem Zustand verdichtet wird); diechemische Wirkung der Contact-Substanzen, welche durchihre Gegenwart (catalytisch) Verbindungen veranlassenoder zerstören, ohne selbst einen Antheil daran zu nehmen: —alle diese Erscheinungen lehren, daß die Stoffe in unendlichkleinen Entfernungen eine Anziehung gegen einander aus-üben, die von ihrer specifischen Wesenheit abhängt. SolcheAnziehungen können nicht ohne, durch sie erregte, aberunserem Auge entschwindende, Bewegungen gedacht werden.
In welchem Verhältnisse die gegenseitige Molecular-