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Methode zerfällt wieder in zwei Uiitcrarieu der Anwendung:B r e i t en g r a d- M e ssu n g en aus einem Meridian-Bogen, undLängen grad-M essungen auf verschiedenen Parallelkreisen.
Ohnerachtet bereits sieben Jahre verflossen sind, seitdemich die Resultate von Bessel'S großer Arbeit über die Dimen-sionen des Erdkörperö in daS allgemeine Naturge-mälde ausgenommen habe; so kann doch diese Arbeit bis jetztnoch nicht durch eine mehr umfassende, auf neuere Gradmessun-gcn gegründete, ersetzt werden. Einen wichtigen Zuwachsund eine Vervollkommnung aber hat sie zu erwarten, wenndie bald vollendete russische Gradmeffung, welche sich fast vomNvrdcap bis zum schwarzen Meere erstreckt, wird veröffentlichtwerden; und die indische, durch sorgfältige Vergleichung deSdabei gebrauchten Maaßes, in ihren Ergebnissen mehr gesichertist. Laut Bessel'S, im Jahr 1841 bekannt gemachten Bestim-mungen ist der mittlere Werth der Dimensionen unseres Plane,ten nach der genauen Untersuchung 7 von zehn Gradmessungenfolgender: die halbe große Are deS elliptischen RotationS -SphäroidS, welchem sich die unregelmäßige Figur der Erdeam meisten nähert, 3272077',Ick; die halbe kleine Are3261139',33; die Länge deS Erd-Quadranten 5131179', 81;die Länge eines mittleren Merid i angra deS 57013', 109;die Länge eines ParallelgradeS bei 0° Breite, also einesAequatorgradeS, 57108',520; die Länge eines Parallel-gradeS bei ck5« Breite ck0ckck9',371; Abplattung dieLänge einer geographischen Meile, deren 15 auf einenGrad des AequatorS , 3807',23. Die folgende Tafel zeigtdie Zunahme der Länge der Meridiangrade vom Aequatorgegen die Pole hin, wie sie aus den Beobachtungen gefundenist, also modificirt durch locale Störungen der Anziehung: