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hat die Reihe der Pendel-Messungen von Formentera aus(38° 39' 56"), wo er früher mit Arago und Chair beobachtete,im Jahr 1824 bis nach Unst, der nördlichsten der ShetlandS-Jnfeln (60° 45' 25"), fortgesetzt, und sie mit Mathieu aufden Parallelen von Bordcaur, Figeac und Padua bis Fiumeerweitert.'° Diese Pendel-Resultate, mit denen von Sabineverglichen, geben für den ganzen nördlichen Quadrantenallerdings die Abplattung von aber, in zwei Halstengetrennt, um so abweichendere Resultate?°: vom Aequatorbis 45° gar , und von 45° bis zum Pol Der Ein-fluß der umgebenden dichteren GebirgSmaffen (Basalt, Grüir-stein, Diorit, Melaphyr; im Gegensatz von specifisch leichterenFlöz- und Tertiär-Formationen) hat sich für beide Hemi-sphären (wie der, die Intensität der Schwere vermehrendeEinfluß der vulkanischen (gisanbe 21 ) in den meisten Fällenerkennbar gemacht, aber viele Anomalien, die sich darbieten,lassen sich nicht aus der uns sichtbaren geologischen Boden-beschaffenheit erklären.
Für die südliche Erdhälfte besitzen wir eine kleine Reihevortrefflicher, aber freilich auf großen Flächen weit zerstreu-ter Beobachtungen von Freycinet, Duperrey, FallowS, Lütke,BriSbane und Rümker. Es bestätigen dieselben, waö schonin der nördlichen Erdhälfte so auffallend ist: daß die Inten-sität der Schwere nicht an Oertern, welche gleiche Breitehaben, dieselbe ist; ja daß die Zunahme der Schwere vomAequator gegen die Pole unter verschiednen Meridianenungleichen Gesetzen unterworfen zu sein scheint. WennLacaille'S Pendel - Messungen am Vorgebirge der gutenHoffnung und die auf der spanischen Weltumseglung von