Band 
Vierter Band.
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Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen, glaube ich, zweiBeobachtungen, die ich in den Gebirgen von Peru und Mericogemacht habe: in Bergwerken, welche höher liegen als der Gipfeldes Pic von Teneriffa ; höher als alle, in die man wohl bisdahin je ein Thermometer getragen hatte. Mehr als zwölftausendFuß über dem Meeresspiegel habe ich die unterirdische Luft14" wärmer als die äußere gefunden. Das peruanische Städt-chen Micuipampa 42 liegt nämlich nach meinen astronomischenund hypsometrischen Beobachtungen in der südlichen Breite von6" 43' und in der Höhe von 1857 Toisen, am Fuß des,wegen seines Silberreichthums berühmten Gerro de Gualgayoc.Der Gipfel dieses fast isolirten, sich castellartig und malerischerhebenden Berges ist 240 Toisen höher als daö Straßenpflastcrdeö Städtchens Micuipampa. Die äußere Luft war fern vomStollen-Mundloch der Nina del Purgatorio 5",7; aber in demInneren der Grubenbaue, ohngefähr in 2057 Toisen (12342Fuß) Höhe über dem Meere, sah ich das Thermometer überalldie Temperatur von 19°,8 anzeigen: Differenz 14",1. DasKalkgcstein war vollkommen trocken, und sehr wenige Bergleutearbeiteten dort. In der Nina de Guadalupe, die in derselbenHöhe liegt, fand ich die innere Luft-Temperatur 14",4: alsoDifferenz gegen die äußere Lust 8",7. Die Wasser, welche hieraus der sehr nassen Grube hervorströmten, hatten 11",3. Diemittlere jährliche Luft-Temperatur von Micuipampa ist wahr-scheinlich nicht über 7" fz. In Merico, in den reichen Silberberg-werken von Guanaruato, fand ich in der Nina de Valenoiana 43die äußere Luft - Temperatur in der Nähe des liro ^iuevo(7122 Fuß über dem Meere) 21",2; und die Grubenluft imTiefsten, in den Planes de 8an liernardo (1530 Fuß unter deri?cffnung des Schachtes Tiro ^uev»), volle 27": ohngefähr die