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Vierter Band.
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mit gefrorener Erde gemengt waren; dann begann dichtes EiS,daS in 10 Fuß Tiefe noch nicht durchfenkt wurde.

Die geographische Erstreckung deS Eisbodens:d. i. der Verlauf der Grenze, an der man im hohen Nordenvon der skandinavischen Halbinsel an bis gegen die östlichenKüsten Asiens im August und also das ganze Jahr hindurchin gewisser Tiefe Eis und gefrorenes Erdreich findet; ist nachMiddendorff'S scharfsinniger Verallgemeinerung deS Beobachteten,wie alle geothermifchen Verhältnisse, noch mehr von örtlichen Ein-flüssen abhängig als die Temperatur deS LuftkreiseS. Der Ein-fluß der letzteren ist im ganzen gewiß der entscheidendste; aberdie Jsogeothermen sind, wie schon Kupffer bemerkt hat,in ihren converen und concaven Krümmungen nicht den kli-matischen Isothermen, welche von den Temperatur-Mittelnder Atmosphäre bestimmt werden, parallel. Das Eindringender auö der Atmosphäre tropfbar niedergeschlagenen Dämpfe,daS Aufsteigen warmer Quellwasser aus der Tiefe, und dieso verschiedene wärmeleitende Kraft deS Bodens scheinen be-sonders wirksam zu sein.An der nördlichsten Spitze deöeuropäischen Continents, in Finmarken, unter 70° und 71°Breite, ist noch kein zusammenhangender Eisboden vorhanden.Ostwärts in das Flußthal des Qbi eintretend, 5 Grade süd-licher alö das Nordcap, findet man Eisboden in Obdorsk undBeresow. Gegen Ost und Südost nimmt die Kälte deS Bodenszu: mit Ausnahme von Tobolsk am Jrtisch, wo die Tempe-ratur des BodenS kälter ist als bei dem 1» nördlicheren Witimskim Lena-Thale. Turuchansk (65" 54') am Jenisei liegt nochauf ungefrorenem Boden, aber ganz nahe der Grenze des Eis-bodens. Amginsk, südöstlich von Jakutsk , hat einen eben sokalten Boden als das 5" nördlichere Obdorsk; eben so ist