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Vierter Band.
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Ende des 18ten Jahrhunderts wurde durch die, mit vollkomm-neren Instrumenten angestellten stationären Declinations-Beobachtungen von Cassini, Gilpin und Beaufoy (1784 bis1790), ein periodischer Einfluß der Stunden wie der Jahres-zeiten bestimmter erwiesen, und so die Thätigkeit in magne-tischen Untersuchungen allgemeiner belebt.

Diese Belebung nahm in dem neunzehnten Jahrhundert, vonwelchem nur erst eine Hälfte verflossen ist, einen, von allem unter-schiedenen , eigenthümlichen Charakter an. Es besteht derselbe ineinem fast gleichzeitigen Fortschreiten in sämmtlichen Theilen derLehre vom tellurischen Magnetismus: umfassend die numerischeBestimmung der Intensität der Kraft, der Jnclination und derAbweicbung; in physikalischen Entdeckungen über dieErregungund das Maaß der Bertheilung des Magnetismus; in der erstenund glänzenden Entwersung einer Theorie des tellurischenM a g n e t i s m u s von Friedrich G a u ß, auf strenge mathematischeGedankenverbindung gegründet. Die Mittel, welche zu diesenErgebnissen führten, waren: Vervollkommnung der Instrumenteund der Methoden; wissenschaftliche Erpeditionen zur See, inZahl und Größe, wie sie kein anderes Jahrhundert gesehen:sorgfältig ausgerüstet auf Kosten der Regierungen, begünstigtdurch glückliche Auswahl der Führer und der sie begleitendenBeobachter; einigeLandrcisen, welche, tief in daSJnnere derCvn-tinente eingedrungen, die Phänomene des tellurischen Magnetismusaufklären konnten; eine große Zahl ssrer Stationen, rheilwcisein beiden Hemisphären, nach correspondirenden Orts-Breiten undoft in fast antipodischen Längen gegründet. Diese magnetischenund zugleich meteorologischen Observatorien bilden gleichsamein Netz über die Erdfläche . Durch scharfsinnige Combinationder auf Staatskosten in Rußland und England veröffentlichten