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aufsteigt, eine sehr befriedigende, fast 50jährige Reihevon Jnclinations-Beobachtungen."
Die Lösung der Frage, ob die Erhöhung des BodenSals solche einen mit Sicherheit bemerkbaren Einfluß auf mag-netische Neigung und Intensität 43 ausübt, ist während meinerGebirgsreisen in der Andeskette, im Ural und Altai für michein Gegenstand sorgfältiger Prüfung gewesen. Ich habe schonin dem Abschnitt von der Intensität bemerkt, wie leidernur so wenige Lokalitäten über diese Frage einige Gewißheitverbreiten können: weil die Entfernung der zu vergleichendenPunkte von einander gering genug sein muß, um den Ver-dacht zu entfernen, der gefundene Unterschied der Inklinationsei nicht Folge der Boden-Erhebung, sondern Folge der Krüm-mung in den isodynamischen und isoklinischcn Curven, oder einergroßen Heterogencität der Gcbirgoart. Ich werde mich aufdie Angabe von 4 Hauptresultaten beschränken, von denen ichbereits an Ort und Stelle glaubte, daß sie mit mehr Ent-schiedenheit, als die Jntensiläts-Beobachtungen darbieten, denvermindernden Einfluß der Höhe des Standorts auf die Neigungder Nadel kenntlich machen:
Die Silla de Caracas , welche sich über die Meeresküstevon La Guapra 8100 Fuß fast senkrecht erhebt, in großer Nähesüdlich von der Küste, nördlich von der Stadt Caracas : Jncl.41°,90; La Guayra: Höhe 10 F., Jncl. 42",20; Stadt Cara cas : Höhe am Ufer des Rio Guayre 2484 F., Jncl. 42°,95.(Humboldt , Voy. aux Reg. equinox. T. I. p. 612.)
Santa Fe de Bogota : Höhe 8196 F., Jncl. 27",15; Ca-pelle de Nuestra Seriora de Guadalupe, über der Stadt aueiner Felswand hangend: Höhe 10128 F., Jncl. 26°,80.
Pop an an: Höhe 5466 F., Jncl. 23",25; GebirgsdorfPura ce am Abhänge des Vulkans: Höhe 8136 F., Jncl. 2>°,80;Gipfel des Vulkans von Purace : Höhe 1 3650 F., Jncl. 20",30.