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Minuten. Eine mehr umfassenve und tiefere Kenntniß desPhänomens wurde durch die wissenschaftlichen Erpcditivnen vonFrcycinet uitd Tuperrey erlangt; aber erst die Errichtunginagnetischcr Stationen an 3 wichtigen Punkten der südlichenmagnetischen Hemisphäre: zu Hobarton auf Van Diemen'SHand, zu St. Helena und am Vorgebirge der guten Hoffnung(wo nun schon 10 Jahre lang von Stunde zu Stunde Beob-achtungen über die Veränderung der 3 Elemente des telluri-schen Magnetismus nach gleichmäßiger Methode angestelltwerden), hat allgemeine erschöpfende Data geliefert. In denmittleren Breiten der südlichen magnetischen Halbkugel hat dieNadel einen ganz entgegengesetzten Gang als in der nördlichen:denn da in jener die Spitze der Nadel, welche gegen Südengerichtet ist, vom Morgen bis Mittag aus Ost nach Westgeht; so macht dadurch die nach Norden weisende Spitze eineBewegung von West nach Ost.
Sabine, dem wir die scharfsinnige Diöcussion aller dieserVariationen verdanken, hat fünfjährige stündliche Beobachtungenvon Hobarton (Br. 42° 53' Süd, Abw. 9" 57' Ost) undToronto (Br. 43° 39' Nord, Abw. 1° 33' West) so zusam-mengestellt, daß man die Perioden von Ortober bis Februarund von April bis August uirterscheiden kann, da die sehlen-den Zwischen-Monate März und September gleichsam Uebcr-gangö-Phänomene darbieten. In Hobarton zeigt das gegenNorden gekehrte Ende der Nadel zwei östliche und zwei west-liche Marima der Elvngationen 63 , so daß sie in dem Jahres-Abschnitt von October bis Februar von 20" oder 21" bis2" gegen Ost geht, dann von 2" bis 11" ein wenig nachWest; von >1" bis 15" wieder nach Ost, von 15" bis 20"zurück nach West. In der Jahres-Abtheilung vom April bis